Porta Croatia - Urlaub in Kroatien

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Kroatien

Allgemeine Informationen zu Kroatien

Kroatien in Zahlen

Landfläche in Quadratkilometern:56.542
Fläche des territorialen Gewässers in Quadratkilometer:31.067
Anzahl der Klimazonen:3
Anzahl der kroatischen Inseln:1185
Anzahl der bewohnten kroatischen Inseln:67
Länge der Inselküsten in Kilometer:4058
Länge der dalmatischen Küsten insgesamt in Kilometer:5835
Dauerhaft ansässige Menschen in der Hauptstadt Zagreb:1.000.000
Einwohner Kroatiens in Millionen:4,4
Anzahl der Zupanija, der Verwaltungsbezirke in Kroatien:21
Anteil der Bevölkerung, der sich zum römisch-katholischen Glauben bekennt:76%
Anteil des Tourismus am kroatischen Bruttoinlandprodukts:15%
Anstieg des Bruttoinlandprodukts von 2003-2004:8,2%
Dauerhafte Arbeitslosenquote Kroatiens:20%
Wert eines kroatischen Kuna in Euro:0,13
Anzahl der Amtssprachen:1
Rufnummer der Polizei:92
Rufnummer der Unfallrettung:94
Rufnummer für touristische Auskünfte062-999-999

Geografie

Kroatien
Kroatien in einem Wort zusammenzufassen, gelingt nur ungenügend mit dem Wort "abwechslungsreich". Denn auf den 56538 Quadratkilometern zwischen Rijeka und Dubrovnik, zwischen Adria und Vukova hat bisher noch jeder den für ihn perfekten Ferienort und manch Einer seine Wahlheimat gefunden. Kroatien ist ein Bergland, auch wenn man das heute nicht mehr sofort sieht, da die hunderte Inseln die Gipfel eines nach der Eiszeit überfluteten Gebirges sind. Aber direkt hinter der Küste erhebt sich majestätisch das Dinarische und das Biokovo-Gebirge, die nach einer Plateau-Ebene im Landesinneren zu einer romantischen Hügellandschaft auslaufen, die bis zur Donau, der Landesgrenze Kroatiens, reicht. Durch den recht weichen Karst- und Kalkboden ist das Bergland von Flüssen durchzogen und äußerst fruchtbar - Kein Vergleich mit den schroffen, grauen Alpengipfeln! Gerade an den breiten Flussterrassen von Drau und Save leben etliche Winzer und Farmer noch so wie ihre Eltern und Großeltern - bloß etwas komfortabler. Manche von ihnen bieten auch "Urlaub auf dem Bauernhof" inklusive frühen Aufstehens und ordentlichen Muskelkaters an. Falls Ihnen für die Ferientage etwas anderes vorschweben sollte: Kultur- und Partytouristen zieht es die quirligen Großstädte, der gestresste Großstadtmensch findet in den Naturparks und dem Hinterland Wälder, in denen sich tatsächlich noch Wolf und Bär gute Nacht sagen, Sportler suchen und finden im Gebirge Herausforderungen, Sonnenanbeter faulenzen in den Badebuchten der Inseln und Küste - nur Schlechtwetterfans könnten von Kroatien enttäuscht werden.

Klima

Das sowieso schon beständige und freundliche mediterrane Klima ist in Kroatien besonders stabil. Durch Gebirge geschützt wird es weder im Winter besonders kalt, noch ist die Hitze im Sommer unerträglich, wie in anderen Mittelmeerregionen. Dies ist dem Fallwind Bora zu verdanken, der während der Sommermonate die kühle Gebirgsluft an die Küste und in die Ebenen bläst. Im Winter sorgt der Bora dafür, dass es zwar kühle Temperaturen, aber meist strahlend klaren Himmel gibt. Wenn es im Landesinneren besonders kühl und das Meer gerade schön aufgeheizt ist, kann es auch schon mal zu kurzfristigen Temperaturstürzen von 15 Grad und mehr kommen - nehmen Sie also trotz Hochsaison auf jeden Fall ein oder zwei Pullover mit! Und sollten Sie einen Segelurlaub planen, unterschätzen Sie bitte nicht die Warnungen der lokalen Bevölkerung, auch wenn deren Furcht vor dem plötzlichen Aufflackern eines Bora-Sturmes unbegründet scheinen. Die erfahrenen Meeresmenschen erkennen oft noch vor den wissenschaftlichen Wetterstationen einen Wetterumschwung. Wesentlich undramatischer ist der Maestral, der die Strände mit seinem erfrischenden Hauch umspielt. Seine einzige Gefahr besteht darin, dass man den Sonnenbrand erst zu Hause bemerkt. Der dritte typische Wind ist der Jugo, der sich langsam etabliert, einige kräftige Schauer mit sich bringt und damit eine lange Schön-Wetter-Periode beendet. Wenn man weiß, dass ihm der gute Wein und die leckern Oliven zu verdanken sind, verzeiht man ihm auch gerne ein oder zwei Regentage…

Flora

Beliebte Nutzpflanzen, die Sie in fast jedem Garten anfinden können, sind Oliven, Tomaten, Zitronen, Wein, und Ölbäume. Darüber hinaus wird auf den Ebenen Weizen angebaut und zwischen diesen Nutzflächen finden sich wild wachsende Orchideen, Zypressen, Hyazinthen und Disteln, um nur ein paar, sehr populäre Pflanzen zu nennen. Jede Region umspielt dabei ihr eigener Duft, der alljährlich anreisenden Touristen schon bei den ersten tiefen Atemzügen das wohlige Gefühl gibt, wieder "zu Hause" zu sein: Sei es der Lavendel auf Hvar, Thymian, Oregano und Salbei auf dem Festland oder Wacholder, Ginster und Lorbeer im Hinterland. Allgemein kann man sagen, dass in Kroatien vor allem Buschpflanzen und Kräuter heimisch sind. In früheren Jahrhunderten gab es auch dichte Wälder, doch was Sie heute an Bäumen wie Kiefer, Pinie und Buchen sehen, ist größtenteils im Zuge von Aufforstungsprogrammen, die der Erosion entgegenwirken sollen, gewachsen. Dies war nötig, nachdem nahezu alle Besatzer - und derer gab es viele in Kroatien - die vorhandenen Wälder rodeten um eigene Flotten zu erweitern.

Fauna

Vereinfacht lässt sich sagen: Je höher Sie in Kroatien kommen, desto größer die Tiere! Unter Wasser sind die meisten Tiere (bis auf die putzigen Delphine) praktischerweise von einer Größe, die wunderbar mit der der meisten Restauranttische korrespondiert: Brassen, Barsche, Muscheln und Hummer findet man hier reichlich. In den Flüssen gibt es zusätzlich Aale und Forellen. Das Flachland wird hauptsächlich von Nutztieren und Reptilien bevölkert. Die Ziegen, Schafe und Kühe äsen auf den Weiden und Wiesen, Schlangen und Eidechsen suchen sich eher felsigen Untergrund. Wer nach ihnen sucht, wird sicher die eine oder andere Schlange erspähen können. Sollten Sie darauf allerdings nicht den geringsten Wert legen, empfiehlt es sich, beim wandern laut aufzutreten: Das verschreckt die scheuen Tiere! Ein paar Meter höher tummeln sich Hase, Marder, Fuchs, Dachs und Igel an den Hängen. Und in den dichten Wäldern des Gebirges werden regelmäßig Wölfe, Luchse, Gemsen und sogar Braunbären gesichtet. Deren Bestand weiter zu mehren oder wenigstens stabil zu halten ist eins der primären Ziele der National- und Naturparks Kroatiens. Selbiges gilt für die in anderen Teilen Europas bereits ausgestorbenen Greifvögel, die man in Kroatien nicht selten majestätisch über den Gipfeln kreisen sieht.

Essen und Trinken

So abwechslungsreich wie die Geschichte Kroatiens ist auch seine Küche: Die Österreicher ließen Strudel, Palatschinken und Krapfen hier, die Italiener brachten Ravioli, Risotto und Olivenöl, aus Ungarn kamen Fisch- und Fleischgulasch, die Osmanen brachten Baklava mit und die kurze Periode Französischer Herrschaft hinterließ ihre Spuren in Fischsuppe und Weißbrot. Doch während die Zubereitung international ist, legt man in Kroatien Wert darauf, dass die Lebensmittel selbst aus dem Land - oder besser noch: aus der Nachbarschaft kommen. Wie zu Zeiten alltäglicher politischer Überraschungen bauen auch heute noch viele Kroaten eigenes Obst und Gemüse an und auch Nutztiere im Garten sind keine Seltenheit. Neben dem so produzierten Gemüse, Öl, Wein, Käse und Fleisch liefern Meer und Flüsse trotz drohender Überfischung immer noch reichlich Leckereien. Die Fische werden gerne getrocknet und gesalzen verzehrt, aber auch mit Sellerie oder Knoblauch gewürzt sind sie eine landestypische Delikatesse. Im Landesinneren bevorzugt man Geflügelbraten, in den Bergregionen Ziege und Lamm. Typisch für die Kroatische Küche ist der Schmortopf "Buzzara": In ihm werden zum Beispiel Skampi, Miesmuscheln oder Sardinen gedünstet, gebraten, abgelöscht, weiter gedünstet und schließlich auch serviert. Das typisch kroatische Menü setzt sich aus einer Suppe oder Salat (gerne mit Tintenfisch oder Meeresfrüchten), einer großen Portion des Hauptgerichts (in ärmeren Gegenden unter der Woche meist Fisch oder Gemüse - aber als gut situierter Tourist sollten Sie sich ruhig durch das vielfältige Fleischangebot kosten!) und einem Gebäckteilchen wie etwa "Burek" zusammen. Wenn Sie es rustikaler und Kalorienarmer bevorzugen, können Sie auch in eine der ländlichen Konobas einkehren. Diese Gasthäuser haben oft nur auf der Speisekarte, was sie selbst produzieren. Dieser Käse oder Schinken mit Brot schmeckt meist delikat und ist auch Einheimischen ein willkommener Snack. Falls Sie Ihrer eigenen Kochkunst allerdings mehr vertrauen als der der Restaurantköche, haben Sie fast überall die Gelegenheit auf dem Wochenmarkt direkt beim Erzeuger Tomaten, Steak, Käse, Eier, Wein, Öl, Orangen, Thymian und unzählige Leckereien mehr zu kaufen!

Politik

Die drei Hauptregionen Kroatiens, Dalmatien, Istrien und die pannonische Tiefebene sind ihrerseits in 20 Zupanski, zu Deutsch "Gespanschaften" gegliedert, die in Entstehungsgeschichte und Funktion etwa den deutschen Bundesländern entsprechen. Sie werden von Zagreb aus regiert, die noch vor Split (175000 Einwohner), Rijeka (144000) und Osijek (90000) mit fast 700-tausend Bewohnern die Bevölkerungsreichste Stadt Kroatiens ist. Hier sitzen die Vertreter der parlamentarischen Demokratie, die Repräsentanten der einzelnen Gespanschaften, die zur Zeit zum Großteil aus dem Liberal-Linken Lager stammen. Der immer für 5 Jahre gewählte Präsident ist seit dem Jahr 2000 Stipe Mesic, dessen primäres außenpolitisches Ziel es ist, Kroatien in die EU zu führen. Innenpolitisch ist Kroatien noch immer voll mit der Rücksiedlung von Kriegsflüchtlingen beschäftigt, die Aufräumbeiten und der Wiederaufbau sind weitestgehend abgeschlossen. Abgesehen von Tagespolitik und Komplimenten zur entspannten Lage im Land sollten Besucher nicht unbedingt das Thema Politik ansprechen. Wer nicht absolut firm in kroatischer Geschichte ist, kann mit unvorsichtigen Kommentaren zum letzten Krieg, dem Verhältnis zu den Serben oder einer spontanen Einschätzung, was alles hätte besser gemacht werden können, leicht Missverständnisse hervorrufen und der sonst großen Gastfreundschaft ein jähes Ende setzen. Schließlich wissen Sie nie, welche Meinung ihr Gegenüber vertritt und auch die Statistik, dass 89% der 4,3 Millionen Einwohner Kroaten sind, 5% Serben und 6% zu anderen Minderheiten gehören, gibt nur eine grobe Orientierung.

Sport

In Kroatien können Sie nicht nur jederzeit über Sport reden (Fußball, Tennis, Olympiade) sondern vor allem auch selbst aktiv werden. Am naheliegensten ist es natürlich, einfach Schwimmen oder Wandern zu gehen - und das ist wahrlich keine schlechte Idee! Wer Kroatien nur vom Auto aus sieht oder nur zum braten an den Strand geht, hat Kroatien nicht erlebt. Entdecken Sie lieber eine Region von Schusters oder einem echten Rappen aus: Fahrradverleihe und Reiterhöfe finden sich in jedem kleineren Ort, oft stellt man ihnen kostenlos Kartenmaterial zur Verfügung oder bietet geführte Touren an. Auch Ponyhöfe für Kinder und Erwachsene werden zur Zeit in Kroatien immer populärer. Wenn Sie lieber an einem Ort bleiben, ist vielleicht eine der unzähligen Tennisanlagen etwas für Sie - wer noch kein Goran Ivanisevic ist, kann es ja noch werden… Oder Sie tauschen Bracket gegen Brett, lernen Surfen oder Wasserski und nutzen die Gelegenheit - sollten Sie wider Erwarten doch einmal ins Wasser fallen - die bunte, schillernde Fischwelt auf einem Tauchgang zu beobachten. Schon eine Schnorcheltour vermittelt einen groben Eindruck der Tierwelt, der allein schon beeindruckend ist. Doch wer erst einmal in einem der gängigen Tauchreviere (Rasip, Bisevo, Dubrovnic, Perljesac, uvm) um sich geschaut hat, weiß, was der Begriff "Artenvielfalt" wirklich meint!