Porta Croatia - Urlaub in Kroatien

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Kroatien

Persönlichkeiten aus Kroatien

(chronologisch nach Geburtsdatum geordnet)

Diokletian - Caesar

? - 313

Irgendwann zwischen 236 und 245 wurde der spätere Kaiser Diokletian in der Nähe des heutigen Split geboren. Er trat in die römische Armee ein, arbeitete sich schnell und geschickt nach oben und wurde 184 zum Kaiser ernannt. Nachdem seine Neider und Konkurrenten mehr oder weniger subtil aus dem Weg geschafft worden waren, widmete sich der Herrscher den Problemen seines Reiches: Um die Macht des Reiches zu festigen, verteilte er die Verwaltungshoheit auf zwei Senior- und zwei Unterkaiser und zog sich selbst in den östlichen Teil zurück. Dort begann er mit dem Bau des Diokletianpalastes, aus dem über die Jahre die Stadt Split erwachsen sollte. Im Jahr 305 legte Diokletian sein Amt freiwillig nieder und setzte sich in seinem Palast zur Ruhe – evtl. weil er, der kühle Taktiker, so dem sonst für Caesaren typischen gewaltsamen Tod entgehen konnte.

Kralj Tomislav - König

? - 928

Über die jungen Jahre des ersten kroatischen Königs ist wenig bekannt. Erst ab 924, dem Jahr seiner Ernennung zum Staatsoberhaupt tritt er öffentlich in Erscheinung. Während seiner kurzen Herrschaft werden Kroatien und Dalmatien erstmals zu einem Reich vereint und erfolgreich gegen die Landnahmeversuche der Magyaren verteidigt. Er etablierte eine stattliche Armee und verbündete sich mit Byzanz. Eins seiner letzten Vorhaben war, die römisch-katholische Kirche mit Hilfe des Bischon von Nin zu einer volksnäheren Religion zu reformieren. Kurz nachdem dies am Widerstand des neuen Papstes gescheitert war, verschwand Tomislav und wurde bald darauf für tot erklärt, ohne dass die genauen Umstände je hätten geklärt werden können. In der kroatischen Geschichte nimmt er den Platz eines äußerst ambitionierten und beliebten Politikers ein.

Marco Polo - Seefahrer

1254 - 1324

Der Sohn einer dalmatinischen Händlerfamilie wuchs in Venedig auf und wurde von Kindheit an von Vater und Onkel in Seefahrt geschult. Bereits im Alter von nur siebzehn Jahren nahm Marco Polo erstmals selbst an einer Expedition teil, die ihn nach Asien, ins Heilige Land und schließlich nach China führte. Die Reiseberichte, die Polo in dieser zeit schrieb, machten ihn bis in unsere Zeit hinein berühmt, doch in den letzten Jahren zweifeln immer mehr Experten an dem Wahrheitsgehalt der dort geschilderten Ereignisse. 24 Jahre und zahllose Abenteuer nach seinem Aufbruch aus Venedig kehrte Marco Polo schließlich in seine Heimatstadt zurück. In der Folgezeit gründete er eine Familie, arbeitete als Flottenkommandant und geriet zwischenzeitlich in Genuanische Gefangenschaft. Noch auf dem Sterbebett beharrte Polo auf den Wahrheitsgehalt seiner Geschichten, die in den folgenden Jahrhunderten in mehrere Sprachen übersetzt wurden und sowohl bei Wissenschaftlern als auch bei "privaten" Lesern große Resonanz fanden.

Hl. Nikola Tavelic - Franziskaner

1340 - 1391

Statt es sich im Rahmen seiner Adelsfamilie sein Leben lang gut gehen zu lassen, ging Nikola Tavelic nach Bribir und trat in den Franziskanerorden ein. Er wurde zum Priester geweiht und 1372 wegen seines rhetorischen Geschicks und festen Glaubens erstmals als Missionar eingesetzt. Zunächst war er in Bosnien und Bogumilen aktiv, wurde dann aber nach Jerusalem versetzt. Dort glaubte er, sogar den Kadi bekehren zu können, was dieser als großen Affront auffasste. Tavelic und seine Mitstreiter wurden zum Tode verurteilt und 1391 am Jaffa-Tor in Stücke gerissen und anschließend verbrannt. Dieser Märtyrertod und seine früheren Erfolge in der Missionierung waren Grund genug eine Kirche auf dem Ölberg zu seinen Ehren zu errichten für Papst Paul VI ihn heilig zu sprechen.

Marin Drzic - Schriftsteller

1508 - 1567

Marin Drzic musste in jungen Jahren eine Ausbildung zum Priester absolvieren, die seinem kreativen Talent nicht gerecht wurde. So nutzte er den Umzug von Dubrovnik nach Siena um seine Leidenschaft für das Schreiben zu entfalten. Er organisierte illegale Theaterabende, bei denen Freunde seine Stücke zum Besten gaben. Da diese Aufführungen heimlich stattfinden mussten wurden auch etliche seiner Komödien, Hirten- und Schäferspiele nicht gedruckt. Als Drzic nach Dubrovnik zurückkehrte brauchte er sich nicht mehr verstecken sondern erhielt sogar meist ein gutes Honorar für seine Werke, die teils sogar bilingual geschrieben wurden und durch die Diskrepanz zwischen adeligen und bäuerlichen, alten und jungen, leichtsinnigen und pflichtbewussten Charakteren ihre Komik entfalten.

Matija Gubec - Führer des Bauernaufstands

1538 - 1573

Der als Ambroz Gubec geborene Anführer des Bauernaufstandes wird in Kroatien als Nationalheld verehrt. Er hatte ein Gesetz, dass den Bauern verbot, sich frei zu bewegen zum Anlass genommen um gegen die Politik der Gutherren und Grafen zu protestieren. Mit tausenden Gleichgesinnten zog Gubec durch die Dörfer und konnte auch von dem Heer des Königs zunächst nicht aufgehalten werden. Statt dessen wurden die Aufständischen als Hochverräter deklariert, wodurch sie in Übereinklang mit damals geltendem Recht zu einem besonders grausamen Tod verurteilt werden konnten. Matija Gubec wurde mit glühenden Zangen malträtiert, durch eine glühende Krone verspottet und danach gevierteilt.

Faust Vrancic - Erfinder

1551 - 1617

Eine der schillerndsten Gestalten der Kroatischen Geschichte ist der Gelehrte und Abenteurer Faust Vrancic: Der Sibeniker, der in Italien zum Bischof wurde, verfasste nicht nur Schriften über Logik und Ethik sondern war auch der erste, der ein fünfsprachiges Wörterbuch zusammenstellte. Doch Vrancic hatte auch eine andere Seite: Er war der erste Mensch, der mit einem Fallschirm flog, als er 1617 mit einem selbstgebauten Objekt vom Glockenturm Venedigs sprang. Dass dieses Datum mit seinem Todesjahr überein stimmt, ist allerdings dem Zufall und nicht etwa falschen Berechnungen geschuldet!

Bartol Kasic - Schriftgelehrter

1575 - 1650

Der Pager und Halbwaise Bartol Kasic trat im Alter von 20 Jahren dem Jesuitenorden in Rom bei. Auch im Ausland befasste er sich intensiv mit seiner Heimat, studierte die kroatische Sprache und erarbeitete eigenhändig ein kroatisch-italienisches Wörterbuch. Anschließend übersetzte er das Neue Testament, welches aber aus kirchenpolitischen Gründen nie gedruckt wurde. Dafür sind Nachdrucke der Handschriften Kasics noch bis heute erhalten und wurden teils noch bis 1929 verwendet. In seinen späteren Jahren unternahm der Mönch mehrere ausgedehnte Missionsreisen, bevor er 1635 endgültig nach Rom zurückkehrte und sich wieder den Büchern widmete. Abgesehen von seinem Schaffen im klerikalen Kontext tat er sich vor allem als Verfasser einer verbindlichen kroatischen Grammatik hervor, die 1604 veröffentlicht wurde.

Ivan Gundulic - Dichter

1588 – 1638

Gundulic gilt als wichtigster und talentiertester Schriftsteller des Barock in Kroatien. Neben seiner Arbeit im Senat und kleinen Rat der Stadt Dubrovnik schuf er zahlreiche Gedichte, Dramen und Erzählungen, die von seinem Studium der Philosophie und italienischen Literatur beeinflusst waren. Obwohl er auf kroatische schrieb, gelang es ihm, die Melodik des Italienischen nachzuempfinden und so wirkt sein Schreibstil sowohl in Stil als auch in Lautform vollendet und wurde oft kopiert, jedoch nie erreicht. Seine wichtigsten Werke sind die Pastorale Dubravka und der Gedichtband „Die Tränen des verlorenen Sohnes“. Die Bedeutung Gundulics für die Kultur und Geschichte seines Heimatlandes kann man auch daran abmessen, dass sein Abbild auf dem 50-Kuna-Schein prangt.

Ruder Josip Boskovic - Wissenschaftler

1711 - 1787

Aus Liebe zur Wissenschaft wählte der junge Ruder Josip Boskovic den Weg der Jesuiten, um sich sein Leben lang den Büchern widmen zu können. Über die Beschäftigung mit Mathematik, Astronomie, Mechanik, Meteorologie, Physik, Philosophie und Geologie entwickelt er sich zu einem der letzten Universalgelehrten Europas. Er leitete eine Sternwarte, schrieb über Atome und inspirierte später geborene Wissenschafter und Entdecker, die aufgrund seiner Überlegungen die Eigenschaften der Materie erklären konnten. Über seine Veröffentlichungen hinaus gab er sein Wissen auch als Professor in Rom, Pavia und Mailand direkt weiter.

Ivan Lupis-Vukic - Ingenieur

1813 - 1875

Nach seiner Schulausbildung ging der in Rijeka geborene Lupis-Vukic nach Venedig, wo er in die Marine-Akademie eintrat und den Namen Giovanni Luppis annahm. Da er die vorhandenen Torpedos für unzureichend hielt, entwickelte er einen neuartigen Typus, der vom Land aus steuerbar war und dessen Ladung erst durch Kontakt mit dem feindlichen Schiff gezündet wurde. Diese Erfindung, die viele Menschen das Leben kostete, wurde eben deshalb von Kaiser Franz Joseph dankbar angenommen und brachte Luppis den Beinamen "Erretter der Küste" ein. Luppis selbst verstarb 1875 in Mailand.

David Schwartz - Ingenieur

1850 - 1897

Nach dem Tod Schwartzs bekam seine Witwe Besuche eines Herren, der mit der Erfindung ihres Mannes berühmt werden sollte: Graf Zeppelin. Etwa ein Jahrzehnt zuvor hatte der Holzhändler Schwartz begonnen, sich intensiv mit der Konzeption eines starren Luftschiffes auseinanderzusetzen. Inspiriert von Aristoteles und Büchern über Mechanik stürzte er sich auf sein neues Projekt und erntete dafür vor allem Spott. Selbst der generell interessierte Wiener Kriegsminister wollte kein Geld für eine Realisierung zur Verfügung stellen. Erst 1893 wurde in Russland das erste Modell gebaut, mit dem es allerdings keine dokumentierten Flugversuche gab. Diese sollten erst 1897 in Deutschland stattfinden - Schwartz selbst erreichte gerade noch diese Nachricht, bevor er einem plötzlichen Blutsturz auf einer Reise erlag.

Nikola Tesla - Physiker

1856 - 1943

Der in Smiljan geborene Nikola Tesla studierte ab 1876 an verschiedenen Universitäten in Graz, Prag und Budapest wo ihm die Idee kam, Elektromotoren zu bauen. 1882 zog er nach Paris, bald darauf nach New York. In beiden Städten arbeitete er für ein Unternehmen von Thomas Edison, sah dort aber bald keinen Raum mehr für seine Visionen. So wechselte er zu Westinghouse und entwickelte Wechselstrommotoren, wie sie heute weltweit für Beleuchtung und Medizintechnik eingesetzt werden. Teslas Erfindungen sind so weitreichend, dass heute die Einheit der magnetischen Flussdichte nach ihm benannt ist.

Andrija Mohorovicic - Meteorologe

1857 - 1936

Mohorovicic schaffte es 1909 als erster, die Trennlinien zwischen der Erdkruste und dem Erdmantel zu bestimmen. Zuvor hatte er Mathematik und Physik studiert und als Lehrer gearbeitet. Dank seiner eigenen meteorologischen Beobachtungsstation konnte er 1892 sogar in diesem Fach promovieren. Fortan beschäftigte er sich hauptsächlich mit Seismologie - der Erforschung und Voraussage von Erdbeben. Bei der Analyse eines Bebens fielen ihm Unregelmäßigkeiten auf, aus denen er seine große Erkenntnis ableitete. Ihm zu Ehren wird die Trennfläche seither "Mohorovicic-Diskontinuität" genannt - allerdings im praktischen Gebrauch auch gerne zu "Moho" verkürzt.

Ivan Vucetic - Entdecker

1858 - 1925

Auf der beschaulichen Insel Hvar geboren zog es den neugierigen Ivan Vucetic bald in die Welt hinaus und so landete er nach dem Abschluss seiner Lehre im fernen Argentinien. Hier arbeitete er bei der Polizei und war mit der Täteridentifikation bei Verbrechen betraut. Ihm fiel als erstem auf, dass die Fingerabdrücke zweier Menschen niemals die gleichen sind und so entwickelte er die Methode der Iknofalangometrie, später Daktyloskopie genannt - auch bekannt als Identifizierungssystem per Fingerabdruck. Seit 1896 führen nach Argentinien mehr und mehr Länder dieses Prinzip als Beweissuche ein und die Polizeiakademie von La Plata heißt noch heute "Escuela de policia Juan Vucatich".

Hl. Leopold Mandic - Beichtvater

1866 - 1942

Das jüngste der zwölf Kinder der Familie Mandic trat bereits mit 16 Jahren in den Franziskanerorden ein und zog von seinem Heimatdorf Hercog Novi nach Udine. Seinen Ordensnamen "Leopold" erhielt Mandic im Jahr 1884 und widmete sein Leben zunächst dem Studium der Philosophie. Nach und nach wurde er zum beliebtesten Beichtvater der Region, bis zu 15 Stunden täglich hörte er den Sündern zu und spendete Trost. Es ist überliefert, dass Mandic die Stigmata empfing und hellseherische Fähigkeiten besaß. 1976 wurde er selig, 1983 heilig gesprochen.

Slavoljub Eduard Penkala, Ingenieur und Erfinder

1871 - 1922

80 Patente konnte der "Weltverbesserer" Penkala im Laufe seines Lebens anmelden. Darunter befanden sich Verbesserungen von bestehenden Produkten wie Wärmflaschen und rotierende Zahnbürsten aber auch Neuerungen wie der Vorläufer unseres heutigen Kugelschreibers. Dabei kam dem Slowaken mit niederländisch-polnischer Abstammung sein Chemie-Studium zu Gute, aber vor allem sein ausgeprägter Erfindergeist. Es gelang ihm sogar selbst ein Flugzeug zu konstruieren und damit in der Nähe Zagrebs in die Lüfte abzuheben - wurde in diesem Projekt allerdings von den berühmten Brüdern Wright knapp überholt. Ein knappes Jahrzehnt später erlag Penkala überraschend einer Lungenentzündung.

Ivana Brlic-Mazuranic - Schriftstellerin

1874 - 1938

Die berühmteste kroatische Märchenerzählerin wurde in Ogulin in eine Familie hinein geboren, in der es zahlreiche männliche Mitglieder bereits zu Ruhm als Politiker, Autoren und Juristen gebracht hatten. Entsprechend wurde auf eine gute Bildung des Mädchens wert gelegt: Sie sprach vier Sprachen fließend und wurde von frühester Jugend an in das kulturelle Leben integriert. 1883 versuchte sie sich erstmals an einem eigenen Werk, von den folgenden wurden viele in bis zu fünfzehn Sprachen verlegt. Trotz des Genres der "Kindergeschichten", das ihr gerne zugeschrieben wird, war Brlic-Mazuranic auch bei "ernsthaften" Schriftstellern anerkannt. So wurde sie 1937 die erste Berichterstatterin der heutigen HAZU.

Vladimir Nazor - Schriftsteller und Partisan

1876 - 1949

In Postira auf Brac aufgewachsen konnte Nazor von klein auf das politische geschchen hautnah miterleben, da sein Vater dort als Verwaltungsbeamter tätig war. Ihn selbst zog es zunächst in eine andere Richtung: Als Lehrer arbeitete er in Split, als Studienrat in Zadar und anderen Städten, führte schließlich ein Kinderheim in Crikvenica. Lange nach seiner Pensionierung entdeckte der doch noch sein politisches Engagement und schloss sich im Alter von 64 Jahren Titos Partisanen an und wurde nach dem Ende des zweiten Weltkriegs zum Vorsitzenden des kroatischen Parlaments ernannt. Seit Ende seines Studiums hat Nazor kontinuierlich fiktive Texte geschrieben und veröffentlicht. In seinen Gedichten und Romanen verarbeitet er bevorzugt kroatische Geschichte und ihre Legenden.

Ivan Mestrovic - Bildhauer und Architekt

1883 - 1962

Vielleicht liegt es an den außergewöhnlichen Umständen, unter denen Ivan Mestrovic das Licht der Welt erblickte, dass aus ihm ein so außergewöhnlicher Architekt und Bildhauer wurde. Ausgerechnet auf einem Dorfbahnhof, dessen ästhetischen Wert man sich gut vorstellen kann aber nicht unbedingt möchte, musste seine Mutter ihn entbinden. Seine Kindheit verbrachte er in Otavince, studierte in Wien, lebte in Paris und lehrte in den USA. Sein Werk umfasst zahlreiche Reliefs, Brunnen, Mausoleen sowie das Haus der kroatischen Kunst in Zagreb, an dem man exemplarisch seine klare Linienführung und die luftigen Flächen erkennen kann.

Lavoslav Ruzicka - Nobelpreisträger Chemie

1887 - 1976

Der in Vukovar geborene Ruzicka begann 1906 sein Chemiestudium in Karlsruhe und promovierte am selben Ort 1910. Nachdem sein Doktorvater eine neue Stelle in Zürich angenommen hatte, zog auch Ruzicka dort hin und widmete sich den Forschungen für seine Habitilation. Er arbeitete auf dem Gebiet der organischen Chemie mit Parfumherstellern zusammen und kombinierte so wissenschaftlichen Ehrgeiz und finanzielle Notwendigkeit. Über Genf zog es Ruznicka 1938 nach Basel. Hier wirkte er auch noch 1950 als ihm der Nobelpreis für Chemie verliehen wurde. Neben der Chemie galt sein Interesse vor allem der Kunst und der Politik. Er engagierte sich gegen Atomwaffen und spendete dem Kunsthaus Zürich mehrere Gemälde.

Ivo Andric - Nobelpreisträger Literatur

1892 - 1975

Seinen Eltern, katholischen Handwerkern aus ärmsten Verhältnissen, gelang es unter enormen Anstrengungen ihren Ivo Andric auf den Universitäten von Zagreb, Wien, Krakau und Graz studieren zu lassen. In Philosophie, Geschichte und Slawistik geschult gründete Andric 1918 die Literaturzeitschrift Knjizevni jug und engagierte sich auch auf politischem Terrain: Er war Mitglied des Zagreber Nationalrat und fand "nebenbei" noch die Zeit zu promivieren. Obwohl er in den 1940er Jahren die Gelegenheit hatte, unbehelligt in die Schweiz ausreisen zu dürfen, zog er es vor, die Kriegsjahre in Belgrad zu verbringen. Dort arbeitete er an seinen Romanen für die er 1961 den Nobelpreis erhielt.

Josip Broz Tito - Politiker

1892 - 1980

Der junge Tito schloss sich 1910 der sozialistischen Partei an, deren Ausrichtung er sein ganzes Leben treu und verpflichtet bleiben sollte. Als Schlosser und Metallarbeiter hatte er Gelegenheit, in Südosteuropa zu reisen, bevor er im ersten Weltkrieg einberufen wurde. Mittlerweile Mitglied der illegalen Kommunistischen Partei Jugoslawiens wurde er zwischen 1928 und 1934 unter anderem deshalb mehrfach verhaftet - aber auch Geldfälschungen und Überfälle hatte er sich zu Schulden kommen lassen. Gerade diese Respektlosigkeit vor Obrigkeit und Gesetz ermöglichten es aber auf der anderen Seite, dass Tito in den Jahren des zweiten Weltkriegs zum erfolgreichen Partisanenführer aufstieg, und in seinem Widerstand von den Alliierten unterstützt wurde. Nach dem Krieg wurde er Ministerpräsident und setzte sich primär dafür ein, dass Kroatien unabhängige Beziehungen zu den westlichen Ländern pflegte. Bis zu seinem Tod war Tito Staatspräsident. Sein Leben wurde unter dem Titel "The Fifth Offensive" verfilmt.

Miroslav Krleza - Schriftsteller

1893 - 1981

Krlezas genie fiehl bereits in seinen Jugendjahren auf und so erhielt er ein Stipendium für die Militärakademie in Budapest. Im ersten Weltkrieg diente er in der österreich-ungarischen Armee, kehrte aber schon in den Kriegsjahren wieder nach Zagreb zurück. 1919 rief er die Literaturzeitschrift Plamen ins Leben und leitete darüber hinaus bis 1927 die "Literaturrepublik". Dazu kamen im Laufe der Jahre "Heute", "Das Siegel", "Republika" und schließlich "Forum". Parallel dazu geriet er immer wieder in Konflikte mit seinem Land: mal wurde ihm der Pass abgenommen, mal wurde er als Spion verdächtigt. Als Künstler wurde Krleza vor allem durch seine tendenziell dem Kommunismus nahestehende Antikriegsliteratur berühmt. "Der kroatische Gott Mars" und "Die Rückkehr Filip Latinovicz" sind nur zwei seiner über 50 Monographien.

Alojzije Stepinac - sel. Bischof

1898 - 1960

Relative spät kam der spätere Erzbischof und Kardinal zu seiner Berufung: Zunächst absolvierte Stepinac den Kriegsdienst, besuchte eine Landwirtschaftsschule und beschäftigte sich mit Agrarwissenschaften. Erst der Wechsel zur Päpstlichen Universität Gregoriana lenkte seinen Lebenslauf in neue Bahnen. 1930 wurde er zum Priester geweiht und 1934 zum Bischof. Zwölf Jahre später wurde ihm in einem spektakulären Prozess vorgeworfen, die Kriegsverbrechen der Ustascha unterstützt zu haben und Stepinac wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt. Der Vatikan kritisierte den Prozess schon damals und 1993 sprach Papst Johannes Paul Alojzije Stepinac selig.

Vladimir Prelog - Nobelpreisträger Chemie

1906 - 1998

Nach nur 5 Studienjahren promovierte Prelog 1929 an der Technischen Universität Prag in Chemie, hatte aber zunächst keine Gelegenheit eigene Forschungen durchzuführen. Erst nach dem Umzug nach Zürich 1941 arbeitete er praktisch. Bis 1957 machte er in Zürich Karriere - steig vom Assistenten bis zum Laborvorsteher des Instituts auf und widmete sich vermehrt der Grundlagenforschung in der Chemie. Für seine Erkenntnisse in der Stereoisomerie von organischen Molekülen erhielt er 1975 - ein Jahr vor seinem Ruhestand - den Nobelpreis. Von Kollegen wird Vladimir Prelog als humorvoller und äußerst gesund lebender Mensch beschrieben. Er verzichtete Zeit seines Lebens auf Zigaretten und Autos, widmete dafür aber seiner Frau Kamila Vitek und dem Sohn Jan um so mehr Zeit.

Ivan Goran Kovacic - Dichter

1913 - 1943

Vom Unglück verfolgt scheint das kurze Leben des Ivan Goran Kovacic aus Gorski Kotar: Nach dem Tod des Vaters lebt die Familie in bitterer Armut, das Studium in Zagreb kann Kovacic nicht abschließen, verliert seine erste Festanstellung wegen einer Lungenkrankheit und die Zeitung in der er als nächstes als Redakteur arbeiten darf, wird 1941 eingestellt. Als Kovacic sich schließlich den Partisanen anschließt, überlebt er nur wenige Monate. Sein Grab ist zwar unbekannt aber seine Schilderungen der Menschen und Umstände in seiner Umgebung überleben ihn bis heute. Pablo Picasso gab an, von Kovacics Werk inspiriert worden zu sein und 1993 wurde ihm sogar eine Briefmarke gewidmet.

Ivan Generalic - Maler

1914 - 1992

Bereits als 17-jähriger wurde der Maler und Zeichner Ivan Generalic erstmals ausgestellt. Dennoch brauchte es bis 1953 um den "Naiven" über die Grenzen Kroatiens hinaus bekannt zu machen: In diesem Jahr wurde er in Paris ausgestellt, es folgten Schauen in Sao Paulo und Brüssel. Er gilt als der bedeutendste Maler seiner Zunft in ganz Kroatien und einer der wichtigsten weltweit. Ihm wird die Gründung der Schule von Hlebine zugeschrieben, deren Mitglieder sich vom Stil des Meisters inspirieren lassen. Darüber hinaus hinterließ Generalic seinen Fans und Verehrern auch sie Autobiographie "Mein Leben, meine Bilder".

Franjo Kuharic - Kardinal

1919 - 2002

Der Sohn eines Landwirts wuchs mit seinen zwölf älteren Geschwistern in der Ortschaft Gornji Pribic auf. Vor der allzu drückenden Armut "floh" Franjo in die Klostermauern und wurde 1945 zum Priester geweiht. Er arbeitete als Kaplan in Radoboj, leitete die Gemeinden Rakov Potok und Sveti Martin pod Okicem bevor er als Pfarrer nach Samobor wechselte. 1964 wurde er zum Bischof ernannt und lebte und arbeitete fortan in Zagreb. 1997 bat er darum, auf Grund seines hohen Alters das Amt niederlegen zu dürfen, was ihm auch gewährt wurde. Neben den klerikalen Aufgaben beschäftigte ihn ein großer Wissensdrang, so dass Kuharic als Ehrenakademiker an der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste forschte.

Edo Murtic - Künstler

1921 - 2005

Seine Kindheit und Jugend verbrachte Murtic in dem kosmopolitischen Flair Zagrebs, wo er nach seiner regulären schulischen Ausbildung eine Handwerksschule besuchte. 1939 wechselte er an die Akademie der freien Künste, wo er sich bald einen Ruf als Meisterschüler erarbeitete. Zunächst, während der Kriegsjahre, nutzte Murtic sein Talent für politische, antifaschistische Grafiken, die auf Postern und Büchern veröffentlicht wurden. In der friedlicheren Zeit gelang ihm der Wechsel zum abstrakten Expressionismus. Seine Werke wurden der Öffentlichkeit in 300 internationalen Ausstellungen publik gemacht, und zahlreiche Sammler treiben den Wert seiner Grafiken und Bilder weiter in die Höhe.

Franjo Tudman - Politiker

1922 - 1999

Der ehemalige und erste Präsident des heutigen Kroatien wurde in Veliko Trgovisce geboren und schon in der Kindheit politisch durch seinen Vater, einen Führer der kroatischen Bauernpartei geprägt. Er selbst studierte zunächst an der Militärakademie, erwarb seinen Doktor- und Professorentitel mit Arbeiten über die Arbeiterbewegung in Kroatien und wurde auch von anderen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Bei den ersten freien Wahlen 1990 wurde Tudman zum Präsidenten gewählt. Er setzte sich vor allem für die freie Marktwirtschaft und die Entwicklung des demokratischen Systems ein. Das Amt hatte der umstrittene Staatsmann bis zu seinem Tod inne, nach dem die Phase der Liberalisierung Kroatiens endlich wirklich beginnen konnte.

Ivo Robic - Popmusiker

1926 - 2000

Auch wenn man es seinen leichten Melodien nicht unbedingt anmerkt, hat der Schlagersänger Ivo Robic eine klassische Musikerausbildung an Klavier, Saxophon, Flöte, Klarinette und Kontrabass hinter sich gebracht, bevor er sich mit seiner ersten Band auf die Bühne traute. Kleinere Auftritte in Jugoslawien und der DDR verschafften ihm die nötige Routine bevor er 1959 auch in den Charts in England und den USA platziert wurde. Unter seinen über 100 veröffentlichten Songs sind neben Schlagern auch Jazzstücke.

Vlado Gotovac - Politiker und Dichter

1930 - 2000

Gotovac wurde als Regimekritiker des kommunistischen Kroatiens bekannt. Von den sozialisten wurde er als Nationalist beschimpft, er selbst sah sich als Verfechter der demokratischen Idee. Sein Einfluss wuchs, als er 1990 zum Direktor des kroatischen Fernsehens wurde und 1991 hielt er vor Müttern von Soldaten der Jugoslawischen Volksarmee eine Rede, die heute als der Höhepunkt seines politischen sowie rhetorischen Schaffens gilt.

Dragutin Surbek - Tischtennis

1946 -

Dragutin Surbek hatte im Laufe seiner Karriere Gelegenheit, gleich für zwei Nationalmannschaften an die Platte zu treten: In den 60ern begann er für Jugoslawien zu spielen, in den 80ern trat er für Kroatien an. Der Ausnahmesportler, der den Titel des Europameisters im Herreneinzel im Jahr 1968 erkämpft hat und zwischenzeitlich auch in der deutschen Bundesliga aktiv war, zeichnet sich durch einen äußerst offensiven Spielstil aus, der viele seiner Gegner zur Verzweiflung brachte. Profitieren davon konnte vor allem sein Sohn, der einige Jahre parallel zu seinem Vater für die kroatische Mannschaft spielte, bis Dragutin Surbek seine aktive Karriere beendete.

Mate Parlov - Boxer

1948 -

In den Jahren 1967 bis 1974 gewann der Amateurboxer Parlov so ziemlich jeden nationalen Titel, um den er kämpfen durfte: acht mal wurde er jugoslawischer Meister, fünf mal Balkanmeister, zwischendurch wechselte er vom Mittel- in Halbschwergewicht. 1972 erreichte seine Karriere ihren ersten Höhepunkt als er in München bei den olympischen Spielen Gold gewann. Anschließend wurde er 1974 Sieger der Amateurweltmeisterschaft und später wiederholte er diesen Erfolg bei zwei Amateur- und drei Profieuropameisterschaften. Im Jahr 1978 wurde er schließlich auch in seiner Profilaufbahn zum Weltmeister seiner Klasse, fand aber anschließend nicht wieder zu seiner Topform zurück. 1980 beendete er seine Karriere nach ein paar unglücklichen Niederlagen.

Ivo Pogorelich - Pianist

1958 -

Die Legende besagt, dass Pogorelich mit gerademal 20 Jahren an dem rennomierten Chopin-Wettbewerb teilnahm, und - als er nach der dritten Runde von der Bühne gewiesen wurde - ein Jurymitglied über diese Entscheidung so in Rage geriet, dass sie mit den Worten aus dem Raum stürmte: "Er ist ein Genie!" Das sahen in den 80er Jahren auch alle großen Konzerthäuser so und Pogorelich reiste von Auftritt zu Auftritt um die Welt. Außerdem initiierte er ein Festival zur Förderung junger Künstler, das jährlich stattfindet und dem Nachwuchs eine Bühne bietet - und den besten unter ihnen hoffentlich so früh Zuspruch verschafft, wie es ihm selbst versagt blieb.

Branka Batinic - Tischtennis

1958 -

Die 42fache kroatische und 22fache jugoslawische Tischtennismeisterin begann bereits mit 8 Jahren mit dem professionellen Sporttraining und zog schon vor der Volljährigkeit nach Zagreb um in dem renommierten Verein Marathon Zagreb entsprechend ihres Talents weiter gefördert zu werden. Später wechselte sie zum Erstligisten Mladost. In dieser Zeit nahm sie an mehreren Weltmeisterschaften teil und gewann 1981 sogar Bronze im Doppel und 2006 holte sie Gold in ihrer Altersklasse im Einzel und Doppel. Abgesehen von den Tunieren ist Batinic seit 1998 als Trainerin in Deutschland aktiv, unterstützt aber auch die Entwicklung des Tischtennis in Kenia, Trinidad und Jordanien.

Drazen Petrovic - Basketball

1964 - 1993

Der "Mozart des Parketts" wurde in Sibenik geboren und spielte schnelle 15 Jahre später bereits im Nationalteam Kroatiens Basketball. Ausländische Clubs rissen sich um den 1,96m großen Shooting Guard, doch Petrovic blieb seiner Heimat treu und unterschrieb zunächst bei Cibona Zagreb, heuerte dann bei mehreren Vereinen Europas an und wechselte schließlich in die US-Amerikanische NBA. Insgesamt wurde er Welt- und Europameister, erhielt vier mal den Titel des besten europäischen Basketballers und wurde in die Basketball Hall of Fame aufgenommen - eine Ehre, die keinem anderen Europäer zu Teil wurde. Im Juni 1993 starb Petrovic überraschend bei einem Autounfall.

Toni Kukoc - Basketball

1968 -

Als Jugendlicher spielte Kukoc aktiv Tischtennis und wurde sogar zum Landesmeister seiner Altersklasse, wechselte die Pingpong- aber bald gegen Basketbälle. Der Ausnahmespieler, der fünf mal zu "Europas Besketballer des Jahres" ernannt wurde, wechselte im Jahr 1993 in die NBA um die Chicago Bulls zu unterstützen. Im Zuge seiner Karriere gewannen seine Teams bei drei Europa- und einer Weltmeisterschaft, wurde bei der Olympiade 1988 zweiter und erreichten 1992 das Finale. Zuletzt spielte Kukoc für die Milwaukee Bucks.

Davor Šuker - Fußball

1968 -

Der aus Osijek stammende Fußballspieler Suker erhielt bereits 1987 den Torschützentitel bei der U-20-WM in Chile. Die gleiche Auszeichnung erspielte er zwei Jahre später in seinem Heimatstadtverein und wechselte bald darauf zu Dinamo Zagreb. 1991 wurde er vom FC Sevilla abgeworben. 1998 wurde er zum dritten Mal Torschützenkönig, diesmal bei der Weltmeisterschaft in Frankreich. Anschließend wechselte Suker noch nach England und Deutschland, konnte jedoch an die alten Erfolge nicht mehr anknüpfen. 2003 gab er bekannt, nicht weiter im Profisport aktiv sein zu wollen.

Zeljko Mavrovic - Boxen

1969 -

"Zed" Mavrovic, der kroatische Landesmeister im Schwergewicht, musste zu Beginn seiner Karriere einige Niederlagen einstecken - die allerdings auf hohem Niveau: er nahm an Olympischen Spielen und Europameisterschaften teil, konnte sich jedoch nie auf dem Siegertreppchen feiern lassen. Erst 1995 erkämpfte er sich den Titel des besten Boxers Europas und behielt ihn gleich für mehrere Jahre. Nach einer Niederlage im Kampf um den Weltmeistertitel wurde er so krank, dass er sich im Jahr 2000 vom Boxsport zurückziehen musste und sich fortan lieber seinem Bio-Bauernhof in Pozega widmet. Den Ring sieht er nur noch, wenn er Kämpfe seiner ehemaligen Kollegen für das kroatische Fernsehen kommentiert. Seine Analysen sind in Kroatien sehr beliebt, da ihm einerseits die Sachkenntnis seiner eigenen Sporterfahrung zu Gute kommen als auch eine eloquente Ausdrucksweise - immerhin ist war er in seinen aktiven Jahren der einzige Schwergewichtler mit Abitur!

Goran Ivanisevic - Tennis

1971 -

Mit gerade mal 18 Jahren nahm Goran Ivanisevic erstmals an einem Wimbledon-Tunier teil, bei dem er das Halbfinale erreichte. Ein Jahr später gelang ihm sogar der Einzug ins Finale und 2001 wurde er zum Sieger des Grandslam - ein Ereignis das dem ohnehin schon populären Tennissport in Kroatien zu weiterem Zulauf verhielf und Ivanisevic zu einem Idol für die Bevölkerung machte. Daran konnte auch sein nicht so optimales Spiel beim Wimbledon-Tunier 2004 nichts ändern, bei dem er nach der dritten Runde den Platz verlassen musste, oder dass er sich einen zweifelhaften Ruf für seine besonders derbe Sprache erarbeitet hat, die immer nach einem verlorenen Ballwechseln zum Einsatz kam.

Goran Višnjic - Schauspieler

1972 -

Der in Sibenik geborene Schauspieler stand bereits im Alter von 9 Jahren erstmals vor der Kamera. Seine Jugend verbrachte er mit mehreren kleinen Projekten, die von der Öffentlichkeit aber wenig registriert wurden. Mit 21 wirkte er an dem Film "Hamlet" mit, wurde in den Folgejahren auch in Hollywood immer berühmter: Er spielte an der Seite von Nicole Kidman und ist aus der Fernsehserie "Emergency Room" nicht mehr wegzudenken. Entsprechend erhielt er drei mal eine Auszeichnung als bester kroatischer Schauspieler. Darüber hinaus ist Visnjic Familienvater und aktives Mitglied der Tierschutzprganisation PETA.

Janica Kostelic - Skirennlauf

1982 -

Eine Knieverletzung im Alter von 19 Jahren bedeutete für die Skirennläuferin Janica Kostelic fast das Karriereende - bevor sie überhaupt begonnen hatte. Denn schon ein Jahr nach den Operationen, bei dem Winterspielen 2002 gelang es ihr, dreimal Gold und einmal Silber zu erlaufen. Vier Jahre später setzte sie die Erfolgsserie mit je einer erneuten Gold- und Silbermedaille fort, nachdem sie in der Zwischenzeit noch nebenbei einen Weltmeistertitel holte. Damit ist Kostelic die erfolgreichste Skirennläuferin der Geschichte der Olympiade. Im Frühjahr 2007 setzte sich die gerade mal 25jährige Ausnahmesportlerin endgültig zur Ruhe - zumindest, was das Profi-Skifahren angeht.