Porta Croatia - Urlaub in Kroatien

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Kroatien

Die wichtigsten Städte in Kroatien

Zagreb

Die Hauptstadt Kroatiens ist zugleich die Stadt des Landes, die man am ehesten als Metropole bezeichnen darf. Zwar wirkt sie relativ übersichtlich, aber die wenigen Straßen des Zentrums haben es in sich: Etliche gut ausgestattete und liebevoll beschriebene Museen finden sich in unmittelbarer Nähe zu Shoppingmeile und Bar-Bezirk. Dazwischen immer wieder: Parks, Grünflächen, Kirchen und hin und wieder ein Regierungsgebäude. Zagreb hat auf Grund seiner im Durchschnitt recht jungen Bevölkerung allerdings nichts von der wichtigen Schwere anderer Hauptstädte sondern versteht sich neben seinem politischen Auftrag eben auch als Touristen- und Erholungsort.

Osijek

Osijek
Osijek - Brücke über die Drau
Einen Tagesmarsch von den Grenzen zu Ungarn und Serbien liegt Osijek, die Hauptstadt Salwoniens, entfernt. Das Zentrum Osijeks auszumachen, fällt schwer, hat die Stadt doch eigentlich zwei: Einmal das natürlich gewachsene Zentrum mit dem Dom im neugotischen Stil, großzügigem Platz davor und darauf zulaufenden Straßenzügen - und zum zweiten das zwei Kilometer entfernte Tvrda. Diese Festung wurde zur Zeit der Österreichischen Besatzung erbaut und überstand die Bombardierungen in den 1990er Jahren erfreulich unbeschadet. Hierher führen eine malerische Uferpromenade und eine von Grünstreifen gesäumte Repräsentanzstraße. Und wie um noch mehr Verwirrung zu stiften, nannten die Bewohner Osijeks den schönsten Strand am Ufer des Flusses Drau auch noch - ganz bescheiden - Copacabana.

Slavonski Brod

Im Landesinneren, zwischen der Hügelkette Dilj und dem Fluss Sava liegt der Ort Slavonski Brod. Das lebhafte Flair ist unter anderem der guten Verkehrsanbindung des Ortes zu verdanken: Die Hauptautobahn des Landes und eine besonders beliebte Bahnstrecke treffen sich in dieser Stadt an der Grenze zu Bosnien. So ist es kein Wunder, dass sich sowohl die Wirtschaft als auch die Einwohnerzahl prächtig entwickeln. Kaum eine andere Stadt hatte in den letzten 50 Jahren so einen Wachstum zu verzeichnen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Slavonski Brod die nächste Metropole Koratiens sein wird.

Karlovac

Auch wenn die Verwaltungsstadt der gleichnamigen Gespanschaft Karlovac nicht am Meer liegt, kann man auch hier einen Badeurlaub verbringen. Ganze vier Flüsse fließen durch die 60.000 Einwohner Stadt und das Wasser ist so sauber, dass es geradezu zum Schwimmen einlädt. Das ehemalige Karlstadt blickt auf eine imposante Geschichte zurück, die sich auch im Stadtbild und Kulturangebot widerspiegelt - bei weitem nicht nur in dem doch recht rustikalen Bierfest, das jeden August von einer lokalen Brauerei ausgerichtet wird.

Pula

Seit Kaiser Augustus vor ca. 3000 Jahren das Amphitheater in Pula baute, strömen Besucher aus aller Herren Länder in den Norden Kroatiens um eben dies, antike Tempel und Theater und nicht zuletzt die bezaubernden Buchten der Adriametropole zu entdecken. Knapp 60.000 Menschen leben hier dauerhaft, davon etwa ein viertel Serben und Italiener, was der Stadt ein Kosmopolitisches Flair verleiht. Und wer sich nach ein bisschen mehr Ruhe sehnt, setzt einfach auf eine der vierzehn der Stadt vorgelagerten Inseln des Nationalparks Brijuni über.

Rijeka

Rijeka
Blick auf Rijeka
Rijeka ist nicht nur die größte und wichtigste Hafenstadt Kroatiens, sondern wegen der täglich hier auf- und ab zu ladenden Güter auch ein vorbildlicher Industrieort. Die Wirtschaft wird hier deutlich positiver wahrgenommen als in weiten Teilen des restlichen Landes und das Einkommen der Bevölkerung hängt weniger vom Tourismus ab als in den den anderen Küstenorten. Aber das soll nicht heißen, dass sich hier kein Besuch lohne - im Gegenteil: Das Stadtbild ist geprägt von den Fassadenornamenten der Habsburger Zeit, auf dem Korzo, der Einkaufsstraße der Stadt finden Sie alle möglichen und unmöglichen Souveniers und die Pilgerkirche von Trsat besuchte vor Ihnen auch schon Papst Johannes Paul II. Ob wirklich Engel im Jahr 1291 das Haus der heiligen Maria hierher brachten kann man natürlich bezweifeln - aber schöner und anspruchsvoller ist es vielleicht, zu versuchen, daran zu glauben.

Zadar

Egal ob durch das Landtor oder über die Fußgängerbrücke: Sobald man die Altstadt Zadars betritt, wandelt sich die Enttäuschung über die Waschbeton-Vororte zur Begeisterung für die opulent geschmückten Hausfassaden der Österreichischen und Venezianischen Zeit: Rinderköpfe und Markuslöwen, Heilige und Monster starren aus allen Ecken auf die Besucher herab, die hier einen kleinen Einkaufsbummel unternehmen, die kroatischen Spezialitäten kosten oder eins der zahlreichen Museen besichtigen. Fast jedes Gebäude der ehemalige Seemacht Zadar hat eine Geschichte zu erzählen: So besagt die Legende, dass der Bischof Zadars im 9. Jahrhundert nicht etwa den Bau der Donatuskirche finanzierte, um sich selbst ein Denkmal zu setzen, sondern sie mit den eigenen Händen erschuf - aus den Steinen des römischen Forums, das noch heute das Stadtzentrum bildet.

Sibenik

Wer durch die steilen Gassen der terrassenförmigen Altstadt von Sibenik am Krka-Fluss lustwandelt, wird verstehen, warum Sibenik vielen Touristen als die schönste aller kroatischen Städte gilt. Und dass sie auch den Kroaten abgesehen vom ästhetischen lieb und teuer ist, liegt unter anderem daran, dass dieser Ort nicht von Besatzern und Eroberern, sondern von der Lokalbevölkerung selbst gegründet wurde. Darüber hinaus hinterließen aber auch die einzelnen Epochen ihre Spuren: Venezianer bauten Befestigungsanlagen, Österreicher Stadtpaläste, der Hafen und die Kirchen wurden fast durchgehend erneuert, erweitert und verschönert. So zögerte die UNESCO auch nicht, den Ort zum Weltkulturerbe zu ernennen. Und wer von der Vielzahl und Pracht der historischen Bauten erschlagen ist und sich lieber in die Natur zurück ziehen möchte, findet hier eine Flora und Fauna die dem Status eines UNESCO Weltnaturerbes würdig ist.

Split

Split
Split in Dalmatien
Immer wieder fragen sich Besucher in Split, wenn sie am Hafen oder am Busbahnhof ankamen, auf einen ersten Kaffee in einem der sympathischen Cafes an der Uferpromenade Platz genommen und sich anschließend auf einen kleinen Erkundungsspaziergang gemacht haben, wo denn nun dieser berühmte, riesige Diokletianpalast eigentlich sei - und merken nicht, dass sie mitten drin stehen. Was heute wie eine Kulisse für einen Sandalenfilm wirkt und jeder musealen Distanz entbehrt, ist der ehemalige Palast des kroatischen Caesaren, und einer der vielen Gründe, Split zu besuchen. Andere mögen die sieben Sonnenstunden pro Tag sein, die gute Fährverbindung für einen Tagesausflug nach Italien, die gepflegten Strände in Laufnähe, der Zoo im Naherholungsgebiet oberhalb der Stadt, das frische Gemüse und der handgemachte Käse auf dem Markt, die zahlreichen Kunstgalerien oder der Fußballverein Hajduk… Unmöglich, sie alle zu nennen - ein schönes Urlaubsprojekt, möglichst viele zu finden.

Dubrovnik

George Bernard Shaw hatte während seines Besuchs in Dubrovnik eine einfache und gute Idee, möglichst oft zitiert zu werden: Er müsse einfach nur etwas schreiben, was möglichst viele Leute genau so empfinden. Gesagt, getan - seither wird immer Shaw als Zeuge angeführt, wenn Jemand betonen möchte, dass Dubrovnik wirklich “das Paradies auf Erden” sei. Im Paradies ist es nicht nur ganzjährig schön warm und sonnig (selbst der kälteste Monat hat noch eine Durchschnittstemperatur von 5 Grad Celsius) sondern die Stadt wird vom Patron Blasius auch noch vor allem übel beschützt. Offensichtlich macht er seinen Job gut, denn bis auf die Bombardements Anfang der 1990er Jahre war der Stadt eine zwar aufregende und abwechselungsreiche, jedoch größtenteils friedliche und sichere Geschichte vergönnt. Auch dies trägt wohl zu der warmherzigen Atmosphäre bei, die nicht nur Shaw begeistert hat.