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Dubrovnik

Geschichte zu Dubrovnik

Die Stadt, die von George Bernard später das "Paradies auf Erden" genannt wurde, wurde im 7. Jahrhundert gegründet. Flüchtlinge aus Epidaurum, einer ca. 10 km vom Stadtkern Dubrovniks entfernten Stadt gründeten die Stadt unter dem Namen Ragusa, als ihre Heimat von den Awaren zerstört wurde. Durch Schutzsölle an die Slawischen Herrscher sicherte man den Frieden in der jungen Stadt, doch bald entwickelten auch Heere von Außerhalb ein reges Interesse an dem stetig wachsenden Ort. Auf die Araber im 9. Jahrhundert folgten kaum 100 Jahre später die Mazedonier, und schließlich griffen die Venezianer nach der Macht über Ragusa. Die Einwohner Dubrovniks, zu denen zu allen Zeiten auch noch heute bekannte Literaten und Intellektuelle gehörten, taktierten geschickt, statt sich die Waffengewalt zu erwidern: Sie wollten einen eigenen Staat, weitestgehende Autonomie und vor allem Frieden. Diese Ziele erreichte man auf diplomatischem Wege im 12. Jahrhundert. Byzanz, Europa und die Slawen konnten überzeugt werden, Ragusa als Umschlagplatz und Handelszentrum zu nutzen und vor Zerstörungen zu bewahren. Als Karawanen und Schiffe nun täglich Waren tauschten, den Reichtum der Stadt vermehrten und der Frieden sicher schien, entschied man sogar, den Wassergraben, der die Stadt vom Festland trennte und gegen Eindringlinge schützen konnte, zuzuschütten, auf dass die Handelswege noch unkomplizierter, einfacher und komfortabler werden sollten. Heute führt die Shoppingmeile Stradun über diesen Wall. Die Eigenständigkeit Ragusas zeigt sich auch darin, dass die Stadt ab Ende des 13. Jahrhunderts eine eigene Münze betrieb. Doch in ihrem Streben nach noch mehr Macht verließen sich die Stadtväter durchaus nicht nur auf freundschaftliche Kontakte zu den noch Mächtigeren: Erpressungen, Intrigen und das Festhalten am Salzmonopol waren ebenso ausschlaggebend für ihre Erfolgsgeschichte, der mittlerweile in mehrere Fürstentümer unterteilte Stadt. Da die einzelnen Fürsten immer aus wohlhabenden Patrizierfamilien stammten, kam es auch nicht zur Konkurrenz unter ihnen und sie bildeten eine starke Front gegen jegliche Einmischung von Außen. Selbst als die Türken offiziell die Herrschaft über die Stadt an sich rissen, konnte man hier auf Gegenseitigkeit basierende Beziehungen pflegen: Auf Grund ihrer Geschenke und der versprochenen Neutralität in diesem Konflikt wurde Ragusa zum Knotenpunkt zwischen Ost und West, zwischen Besatzern und Besetzten. Als jedoch die Handelsflotten des nordwestlichen Europas immer besser ausgestattet, schneller und effizienter wurden, wurde der Hafen von Ragusa immer unwichtiger denn die Holländer, Engländer und Franzosen konnten lange Strecken zurücklegen ohne bei einem Zwischenstopp in der Adria kostbare Zeit zu verlieren. Anstatt auch ihre Marine zu pflegen und zu verbessern konzentrierte man sich in Ragusa darauf, das Land zu nutzen: Immobilienprojekte und Landbestellung schienen ein guter Plan - bis ein schweres Erdbeben im Jahr 1667 diese Rechnung durchkreuzte. Fortan war Ragusa nicht mehr die strahlende Stadt, die sie immer hatte sein wollen. Napoleon beschnitt ihre Stadtrechte, ab 1815 gehörte sie offiziell zu Österreich und geriet mehr und mehr in Vergessenheit. Und nach den schweren Zerstörungen und den Belagerungen im Krieg von 1991-95 wartet Dubrovnik, nun vollständig restauriert, wiedererrichtet und schön auf eine neue Epoche des Wohlstands und Ruhms. Dabei setzt die Stadt vor allem auf Tourismus - eine viel versprechende Strategie, die auch Ihnen zu Gute kommen wird!