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Insel Brac

Geschichte zur Insel Brac

Die ersten Kroaten, die auf Brac sesshaft wurden, war der Stamm der Neretljani. Sie verdrängten, die Römer, die das Land zuvor den Griechen und Illyrern abgetrutzt hatten. Doch auch in der Steinzeit hatte es schon menschliches Leben hier gegeben, die der Insel den Namen gaben, der sich von ihrem Wort für "Hirsch" ableitete. Wie überall, wo es Wildbeutergruppen in Europa gab, blieben auch die Missionare nicht lange fern und so wurde Brac von den Franken christianisiert, bis die Venezianer die große Insel für sich entdeckten und hier ebenfalls Handels- und Militärstationen etablieren wollten. Vom 11. bis 15. Jahrhundert erlebte Brac eine Phase der permanenten Umkämpfung: Ungarn, Venezianer und die Piraten aus Omis kamen, gingen oder wurden verdrängt. So entwickelte sich unter den dauerhaft hier wohnenden Bauern eine sehr auf Selbstständigkeit bedachte Kultur und es verwundert kaum, dass sich wenige 1000 Menschen Ende des 18. Jahrhunderts der überlegenen Österreichischen Armee entgegenstellten und in einem Bauernkrieg mehr Autonomie forderten. Zwar wurde der Aufstand niedergeschlagen, aber auch die kuk konnte das begehrte Eiland nicht lange halten: Russen, Franzosen und Engländer zog es an die Adria und sie alle machten auf Brac halt. Italien schaffte es immerhin, lange genug zu bleiben um das Italienische als offizielle Sprache zu verankern - viele Bewohner sprechen es heute noch fließend. Abermals lehnte sich die Bevölkerung gegen die fremden Herren auf und gründeten die Arbeiter- und Nationalbewegung die von hier aus auch das restliche Kroatien erfassen sollte. Doch nur hier war das Zentrum der Partisanenbewegung, die im zweiten Weltkrieg erbittert gegen den Feind kämpfte und als Vorreiter der kommunistischen Politik des Landes gilt. Daran erinnert das Denkmal in Bol das zu Ehren der Widerstandskämpfer im Jahr 1951 errichtet wurde. Seit damals hat der Komfort auf Brac Einzug gehalten: ein flächendeckendes Stromnetz, fließendes Süßwasser und asphaltierte Straßen gab es zuvor nicht. So sind auch die Bewohner heute weit weniger angriffslustig - aber so selbstbewusst wie eh und jeh!