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Insel Hvar

Stari Grad

Insel Hvar
Die Insel Hvar - Stari Grad
Wissenschaftler und Sportler, Künstler und Touristen: Die Bewohner von Stari Grad bekommen fast eben so viel zu sehen, wie die Besucher selbst. Die historisch relevante Lage, die ruhige See in den weitläufigen Buchten, die beschauliche aber lebhafte Atmosphäre und nicht zuletzt die eigene Gastfreundlichkeit haben Stari Grad zu einem Besuchermagneten gemacht. Dadurch entstanden in den letzten Jahren zwar einige die Landschaft dominierende Hotelkomplexe und auch der Hafen wurde von seinem rustikalen Charme "befreit" – aber dies übersieht man leicht, wenn man durch die verwitterten Gassen mit ihren groben Mauern streunt oder das berankte Schloss Trvdalj besichtigt.

Geschichte

Ihr anscheinend untrügliches Gespür für besonders schöne Lagen täuschte die alten Griechen auch im Jahr 384 v. Chr. nicht, als sie an der Stelle des heutigen Stari Grad eine neue Stadt errichteten. Von der Insel Paros kommend nannten sie den Ort "Faros" – ein Name, den die meisten Bewohner Stari Grads gerne ihrer Heimatstadt wieder geben würden. Im Jahr 219 v. Chr. zerstörten die Römer allerdings bis auf einige Teile der Zyklopenmauer den Großteil der Stadt. Auch die römische Architektur überdauerte die Jahrhunderte leider nicht – vielleicht war die Christianisierung ein Grund und dass die gläubige Bevölkerung wenig Hemmungen an den Tag legte, "heidnische" Bauwerke einzureißen. 1147 avancierte das fromme Stari Grad sogar zum Bischofssitz und bis zum Jahre 1278 – bevor sie nach Hvar umzog – saß hier auch die Verwaltung der ganzen Insel. Seine heute noch sichtbare Blütezeit erreichte Stari Grad allerdings im 16. Jahrhundert: Zahlreiche Stadthäuser, das wild-romantische Wehrschloss und die idyllischen Piazzas stammen aus dieser Zeit.

Sehenswürdigkeiten

Sveti Ivan

Nach dem Abriss eines alten Tempels ließen die Bürger Stari Grads in der Nähe der Zyklopenmauer eine romanisch-gotische Kirche errichten. Das genaue Baudatum ist unbekannt, aber eine Quelle von 1332 erwähnt den Bau erstmals, der aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur für der Bevölkerung für Versammlungen und Andachten diente, sondern auch und vor allem der erste Bischofssitz der Stadt war. Auch sonst ranken sich um die Kirche viele Spekulationen und Rätsel: Wie konnte ein Taufbecken aus dem 5. Jahrhundert bis 1957 unentdeckt bleiben? Welche Relikte aus vergangener Zeit liegen noch im Boden um das Gotteshaus begraben? Kein Wunder, dass jeden Sommer zahlreiche Archäologie-Studenten neugierig hinter der Kirche graben um ein paar dieser Fragen zu beantworten – und zwischendurch widmen sie sich natürlich auch gern den Fragen der neugierigen Zuschauer.

Schloss Tvrdalj

Petar Hektorovic, der Dichter und Beobachter seiner Zeit, ließ sich und seinen Freunden der gehobenen Kreise zwischen 1520 und 1569 ein Lust- und Wehrschloss erbauen. Die dicken Mauern, die mittlerweile von Pflanzentrieben durchsetzt sind und die Verteidigungsanlage wie ein verwunschenes Märchenschloss wirken lassen, umgeben Hof, Garten, Laube und Fischteich. Doch Hektorovic verkehrte keinesfalls nur in seiner elitären Renaissancegesellschaft: Er kannte und schätzte das Leben der Fischer und Bauern, wurde mit seinem Werk "Fischfang und Fischergespräch" für seine treffenden Anekdoten berühmt und manch ein kroatischer Trinkspruch geht auf den volksnahen Künstler zurück. Auch wenn man ihm eine gewisse Affektiertheit nicht absprechen kann – in die edelsten Steine des Schlosses wurden seine Zitaten in mehreren Sprachen graviert – stand er dieser Eigenschaft (vor allem bei anderen) doch auch immer kritisch gegenüber: Sein "si te gnosti cur superbis" (wenn du dich kennst, warum bist du so eitel) über der Bedürfnisanstalt lässt bis heute nicht nur Lateinlehrer schmunzeln. Wer sich ein plastischeres Bild des Hausrherren machen möchte, findet vor dem Schloss eine Statue, die ihm zum Gedenken errichtet wurde. Wer sich mehr für die Zeit und den Lebensstil im allgemeinen interessiert, kann täglich zwischen 10 und 12 sowie 18 und 20 Uhr für ca. 2 Euro die Fische im Teich zählen und sich eine kleine aber aufschlussreiche ethnographische Sammlung ansehen oder einfach – ganz wie die Besucher früher - lustwandeln.

Dominikanerkloster

Von dem 1482 gegründeten Dominikanerkloster blieb nach den Brandlegungen des türkischen Heers kaum etwas übrig. Der heutige Bau wurde im 16. Jahrhundert errichtet – diesmal durch einen Turm geschützt und mit einer noch riesigeren Kirche als ihre Vorgängerin. Wer um 9-13 oder 18-21 Uhr das Kloster besichtigt, wird aber die schiere Größe nur angemessen finden, gemessen an den Schätzen, die er im Inneren findet: das Tintoretto-Gemälde "Grablegung" fügt sich geschmackvoll in die Architektur und verleiht dem Raum eine andächtige Atmosphäre. Passend dazu liegt der hochverehrte Dichter Petar Hektorovic hier beerdigt. Im Kloster zeugt ein sakrales Museum von der Vergangenheit der Stadt als Bischofssitz und das archäologische Museum entführt Besucher in die letzten 2000 Jahre der Stadtgeschichte.

Faros Museum

Wie der Name des Stadtmuseums schon andeutet, bemüht man sich hier, die Geschichte des heutigen Stari Grads in seiner Kontinuität zu erfassen. Denn während Geschichtsbücher gerne in Episoden und Ären berichten, lebten die Menschen zu allen Zeiten doch zwar vielleicht mit Umbrüchen, jedoch nie plötzlichen wechseln. So wird dem Besucher hier das Faros/Stari Grad vorgeführt, wie es den Bewohnern zu ihren jeweiligen Lebzeiten eben erschien. Bildtafeln und Fundstücke erzählen die Maritime Geschichte und Werke der talentiertesten Künstler der Region berichten von dem alltäglichen Leben und wie es sich über die Jahrhunderte veränderte – auch zeitgenössische Künstler wie Bartol Plancic sind vertreten.

Sveti Stjepan

Direkt am Hauptplatz baute man 1605 die erste Kathedrale Stari Grads: die barocke Sv. Stjepan. Für den neben der Kirche stehende Glockenturm wurden die überreste der griechischen Zyklopenmauer noch weiter reduziert: das Fundament besteht aus eben diesen Steinen. An der Außenfassade des Turms kann man das 1753 ergänzte Relief eines antiken Schiffes sehen und in der Kirche selbst ein Taufbecken aus dem Jahr 1592. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht brauchten die Einwohner Stari Grads nach ihren Gottesdiensten aber auch ein Kontrastprogramm; auf jeden Fall steht ausgerechnet neben dem wichtigsten Gotteshaus der Stadt das antike Relief mit dem vielversprechenden Namen "Eros".

Fotogalerie zu Stari Grad

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Strandführer zu Stari Grad

Unter "Strände in Stari Grad" gibt es eine Auswahl von Stränden in Stari Grad auf der Insel Hvar. Die Strände sind kategorisiert, mit zahlreichen Fotos dokumentiert und es gibt eine Übersicht von Ferienwohnungen aus der Umgebung der Strände in Stari Grad auf Hvar.