Porta Croatia - Urlaub in Kroatien

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Insel Vis

Sehenswürdigkeiten auf der Insel Vis

Die Blaue Grotte

Die Modra spilja, so heißt die blaue Grotte von Bisevo auf kroatisch, kann nur vom Meer auf mit kleinen Ruderbooten erreicht werden. Den Zugang bildet ein niedriges, unauffälliges Felsloch, das sich bald darauf aber zu einer riesigen Höhle ausbildet. Seit dem Jahr 1884 ist die Höhle für Privatpersonen zugänglich und fast ebenso lange reisen täglich zwischen 11 und 12 Uhr vormittags Gruppen hierher, um sich von dem blauen Licht im Inneren faszinieren zu lassen. Diese natürliche Beleuchtung entsteht, wenn an windstillen Tagen die Sonnenstrahlen von der Wasseroberfläche gebrochen und teilweise ins Höhleninnere reflektiert werden.

Die Tito-Höhle

In unmittelbarer Nähe der Stadt Drvar liegt die "Tito Höhle", die nach dem Partisanenführer und Politiker Tito benannt wurde. Im zweiten Weltkrieg sollten deutsche Fallschirmspringer Drvar erobern, aber als sie über dem vermeintlich leeren Gelände absprangen, fanden sie sich von Titos Guerillagruppen umstellt: Die hatten sich in den Höhlen und den Schächten der Berge versteckt und umzingelten die Fallschirmspringer nun, so dass deren Situation aussichtslos war. Heute kann jeder das ehemalige Versteck besichtigen, einen Hauch von Geschichte schnuppern und mit einem Reiseleiter das Labyrinth der unterirdischen Gänge erkunden.

Die Grüne Grotte

Die grüne Grotte (Zelena spilja) auf der Nachbarinsel Ravnik wird täglich von Ausflugsbooten angefahren. Ähnlich wie in der blauen Grotte leuchtet auch hier das von Steinmassiven umgebene Wasser, das diese Höhle überhaupt erst durch Erosion bildete. Der Zugang ist etwas höher und so fällt auch mehr Licht in das Innere, was die andere Farbe und die höhere Helligkeit erklärt. Dadurch ist die grüne Grotte vor allem für Taucher interessant, da man hier auch in tieferen Gefilden noch gute Sicht hat.

Der alte Militärflughafen

Manchen Touristen dient der Militärflughafen von Vis als Symbol für die Vergänglichkeit aller Konflikte gegenüber der Kraft der Natur. Immerhin wurde der Flughafen erbaut, um in kriegerischen Auseinandersetzungen einen gut erreichbaren aber nicht leicht einnehmbaren Stützpunkt zu haben. Doch seit es friedlich geworden ist in Kroatien und die Insel für den Fremdenverkehr geöffnet wurde, wuchert Wein auf den ehemaligen Landebahnen: Trbljan, Kurtelaska, Vugava und weitere Sorten werden hier angebaut, wobei die ersten Vugava-Weine in der Region bereits zur Zeitenwende gekeltert wurden. Für andere wiederum ist der alte Militärflughafen einfach ein willkommener Anlass, den Blick über die Weinfelder schweifen zu lassen und einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.