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Rogoznica

Sehenswürdigkeiten in Rogoznica

Kirche des heiligen Johannes von Trogir (Sveti Ivana Trogirskog)

Das vermutlich älteste noch erhaltene Gebäude ist die Kirche des heiligen Johannes von Trogir. Im Laufe des 14. Jahrhunderts soll sie auf dem Kap Ploce auf Geheiß des Bischofs erbaut worden sein und steht seither dort. Als die ersten Siedler kaum 200 Jahre später auf der Flucht vor dem türkischen Heer hier her kamen, fanden Sie sie - und die umliegenden Häuser - allerdings von allen Menschen verlassen vor. Wer weiß, was für eine Geschichte sich dahinter verbirgt?!? Fest steht, dass die Kirche auch im Folgenden kaum für Gottesdienste genutzt wurde, heute aber interessierten zur Besichtigung offen steht.

Marienkapelle (Gospi od Kapelice)

Auf dem Kap Gradine steht eine kleine Kapelle, die gerade deshalb so sehenswert ist, weil man so wenig sieht. Im Gegensatz zu den behangenen Kathedralen und ausstaffierten Basiliken findet man das wichtigste Kunstwerk in dieser Kapelle eben nicht. Ein typisches Beispiel Rogoznicischer Geschichte: 1772 ging ein Fischer am Land spazieren und fand - angelockt von gleißendem Licht - just an der Stelle, an der heute das Gotteshaus steht, ein Marienbildnis. Er freute sich, nahm den vielleicht wertvollen, auf jeden Fall hübschen Fund mit nach Hause und schloss Türen und Fenster. Am nächsten Morgen war das Bild verschwunden. Einer Intuition folgend suchte der Fischer auch am Fundort, einige Kilometer von seinem Haus entfernt. Und tatsächlich: Dort zwischen den Felsen stand die Maria und sah aufs Meer hinaus. Das ganze wiederholte sich drei Mal bis das Dorf beschloss die Kapelle zu bauen und das Bildnis hier auszustellen. Leider verbrannte es einige Jahrzehnte später. Die Dorfbewohner beauftragten 1888 einen Malermeister in Wien ihnen eine neue Maria zu schaffen und setzten das Gemälde in einen Rahmen aus 13 Kilo reinen Silbers. So hing es bis in die 60er Jahre hinein in der Kapelle - und verschwand abermals. Wer jetzt an schnöden Diebstahl glaubt, hat die Maria noch immer nicht verstanden…

Drachenaugensee (Zmajevo oko)

Zmajevo oko
Der Drauchenaugensee in Rogoznica - Zmajevo
oko
In der Nähe Rogoznicas, auf der Halbinsel Gradina liegt der Süßwasser-Badesee in Form eines Drachenauges. Um seine 150x70m lange Uferlinie picknicken gerne Familien oder lassen sich Halbwüchsige die ansehnlichste Sommerbräune einbrennen - bedenkt man die Legende des Sees, ein sehr mutiges Unterfangen! Denn vor einigen Jahren (es können auch ein paar mehr gewesen sein), lebten und wirtschafteten an dem See zwei Brüder. Sie arbeiteten gemeinsam, aßen gemeinsam, teilten den Ertrag und das Geld gemeinsam. Nun geschah es aber, dass der eine der beiden erblindete. Da er nun keine Kontrolle mehr über die Teilung des Besitzes hatte, nahm er seinem Bruder das heilige Versprechen ab, immer gerecht zu sein und ihn nie zu betrügen. Der Bruder aber brach den Schwur. Daraufhin wandte sich der blinde Bruder an den Drachen im See. Dieser Drache scheint über einen radikalen Sinn für Gerechtigkeit zu verfügen denn er stürmte an Land, blies Schwefelatem auf das Gut der beiden Brüder und tötete so nicht nur den gierigen Bruder sondern auch alles Leben auf Feldern und Äckern. Das Land war verödet, der blinde Bruder nun anscheinend Mittellos und der Drache zog sich in den See zurück und ist bisher - wahrscheinlich wegen seines brutalen Vorgehens - auch nicht mehr zur Hilfe gebeten worden.