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Sibenik

Geschichte zu Sibenik

Bronzeglocke von 1266
Bronzeglocke von 1266 in Sibenik
Der kleine Küstenort Sibenik wurde erstmals als erwähnenswert empfunden, als der König Petar Kresimir IV hier 1066 auf einer Rundreise durch sein Reich Halt machte. Damals nannte man sie noch "Casrum Sebenici" und es dauerte bis 1167, dass dem Ort offiziell das Stadtrecht zugesprochen wurde. Ein weiteres Jahrhundert später, 1298 wurde Sibenik gar Bistum und in dieser Zeit entstanden die imposanten Gotteshäuser - während man Prachtbauten reicher Bürger hier vergeblich sucht. Selbst unter der Venezianischen Herrschaft, die auf eine Phase byzantinischer Besatzung folgte, wurden hier nicht die sonst für dalmatische Städte typischen Stadthäuser errichtet. La Serenissima begnügte sich damit, die Stadt durch Mauern zu befestigen (nachdem sie, um die Herrschaft zu erlangen, die ursprüngliche Festung hatten zerstören müssen), Gotteshäuser zu errichten und das Stadtterritorium zu erweitern. Von den Venezianern vor den Türkischen Heeren gut beschützt wuchs Sibenik im 16. Jahrhundert zu der größten Stadt der Region an (8000 Einwohner!), wurde bald aber wieder von der Urbanisierung in Split überflügelt. Die für Handel und als Stützpunkt günstige Lage machten Sibenik zu einem permanent umkämpften Ort. Allein 1520, 1570-73, 1645, 1647 und 1659 wurde der Ort belagert, akzeptierte mal den einen, mal den anderen Machthaber aber kam wegen dieser politischen Turbulenzen nie genug zur Ruhe, um tatsächlich zur Wirtschaftsmacht heranzuwachsen. Nach der Österreich-ungarischen Herrschaft, die Sibenik ebenso wie den Rest Dalmatiens betraf, versuchte Italien 1918 erneut sein Glück, die Macht in dieser Stadt zu erlangen, scheiterte aber bald an den Ambitionen des Königreichs Jugoslawien, zu dem Sibenik fortan gehörte, bis Kroatien autonom wurde.