Home - Service - Blog - November 2008

Blog zu Kroatien

Monatsarchiv für November 2008

Terminal am Flughafen Pleso in Gefahr?

Freitag, den 14. November 2008

Der Bau des neuen Terminals am Flughafen Zagreb Pleso gerät aufgrund der aktuellen Finanzkrise in Gefahr und den Zwang der beiden Gesellschafter den Staat und die Stadt Zagreb die Ausgaben zu reduzieren. Das 230 Millionen Projekt der Firma IGH und des Architekten Velimir Najdhart und Branko Kincla könnte wohl dem weltweiten Finanzkollaps zum Opfer fallen, falls der Staat und die Stadt Zagreb ihren Rotstift auch bei dem Projekt ansetzen.

Damit das Projekt vielleicht doch realisiert werden könnte ist eine Möglichkeit die Mittel über private Finanzierungsgeber bereit stellen lassen und mit einer Konzession zu betreiben. Hierzu gibt es bereits zahlreiche Beispiele im europäischen und außereuropäischen Ausland.

Boško Matković der Direktor der Flughafengesellschaft sieht die Entwicklung gelassen, da die Gesellschaft auf alle Eventualitäten vorbereitet ist und bereits alle Optionen in seinen Planungen berücksichtigt hat. Diese wurden mit der deutschen Unternehmensberatung Roland Berger ausgearbeitet.

Überschwemmungen in Marina

Mittwoch, den 12. November 2008

Aufgrund starker Regenfälle haben die örtlichen Behörden den Ausnahmezustand in Marina bei Trogir ausgerufen, da bereits einige Häuser unter Wasser stehen und bei anhaltendem Regen sich die Lage noch weiter verschlechtern könnte. Die örtliche Feuerwehr und auch Unterstützung aus Trogir sind bereits vor Ort um in Extremsituationen schnell Hilfe leisten zu können. Bürger des Ortes haben bereits ihre Keller geräumt, falls der Notfall eintrifft.

Kroatischer Aktienmarkt – ist eine Erholung in Sicht?

Montag, den 10. November 2008

Nach Meinung zahlreicher kroatischer Analysten, wird sich der Aktienmarkt in Kroatien kurzfristig nicht erholen. Die internationalen Aktienmärkte sind derzeit viel zu volatil und die negativen Nachrichten bleiben nicht aus, bzw. es kann täglich mit neuen Überraschungen gerechnet werden. Die Nervosität ist recht groß und mancherorts liegen die Nerven blank.

Der kleine Markt Kroatien ist in besonderem Maße von ausländischen Marktteilnehmern abhängig, da diese in der Regel über ausreichend Liquidität verfügen und in Krisenzeiten auch wieder sehr schnell ihr Geld abziehen. Das ist dann in doppelter Hinsicht tragisch.

Die fehlende Liquidität ist teilweise selbst an guten Börsentagen ein Problem – auf der einen Seite fehlen bei fallenden Kursen Anschlusskäufe um den Markt oder einen einzelnen Titel stützen zu können und auf der anderen Seite ist die Nachfrage sehr hoch so dass die Kurse in einem ungesundem Maße steigen.

Marktteilnehmer rechnen erst ab Mitte 2009 mit einer Erholung kroatischer Aktien, vorausgesetzt die internationalen Märkte haben sich bis dahin auch beruhigt.

Sunny village bei Koprivnica

Samstag, den 8. November 2008

Wer auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Urlaubsort in Kroatien ist, der könnte in Sunny village in der Region Koprivnica fündig werden.

Das kleine private Urlaubsressort in dem kleinen Ort Jagnjeddovec bei Koprivnica befindet sich in Privatbesitz einer Familie aus der Region, die ursprünglich ein Feriencamp für Englischkurse in den Sommermonaten auf ihrem Anwesen organisierten.

Im Zuge der Sanierung das Anwesen wurden auch alte Gebrauchsgegenstände der Großeltern restauriert und interessierten Gästen zur Besichtigung zur verfügung gestellt, was sich später zur Idee eines kleinen Museums dem “Muzejček” entwickellte.

In dem Museum aus privaten Sammlungen aus Oma’s Küche sind zahlreiche historische Gebrauchsgegenstände von einfachen Schüsseln, Töpfen, Waagen und anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs bis hin zu einzelnen Möbelstücken zu finden.

Weinstraße auf der Insel Pelješac

Freitag, den 7. November 2008

Wer sich auf den historischen Spuren der Kaiser Napoleon der Weinstraße von Pelješac begeben möchte wird zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke entdecken und den Weinanbau auf der Insel näher kennen lernen können. Die Behörden der Insel haben das Projekt “Napoleon Straße” ins leben gerufen, um die alte Weinstraße auf dessen Spuren schon der Kaiser Napoleon unterwgs war.

Den Besucher erwarter eine 60 Kilometer lange Weinstraße mit zahlreichen Kulturellen Highlights und einem Wein-Museum in der Ortschaft Putniković.

Die Fertigstellung soll bereits schon im Jahr 2009 erfolgen.

Feuer auf der Insel Brač

Dienstag, den 4. November 2008

Heute Abend, gegen 19 Uhr näherte sich das Feuer der Siedlung Gornji Bobovisci, wo die Feuerwehr großen Einsatz zeigte um die Siedlung vor dem Feuer zu schützen. Die Einwohner der Häuser am Hang sind evakuiert worden.

Die Löscharbeiten wurden vom starken Wind beeinträchtig, dass die Löschflugzeuge heute Nachmittag sogar für kurze Zeit ihre Arbeiten aussetzen mussten. Das Feuer brach heute Mittag gegen 13 Uhr aus und verwandelte sich mithilfe des Windes und dem schlecht begehbaren Terrain in Windeseile in eine Flammenwand.

Alle Feuerwehrkräfte der Insel sind bereits im Einsatz, rund 100 Feuerwehrmänner und 15 Feuerwehrautos. Auch sind 30 Feuerwehrmänner und 7 weitere Feuerwehrautos aus Split mit der Fähre zur Hilfe gekommen.

Die Spliter Polizei berichtete, dass B.K. (39) in Selca bei Milna das Feuer gelegt hatte und er rasch die Kontrolle darüber verlor. Derzeit sind rund 40ha junger Wald und Buschfläche verbrand.

Gesundheitsreform in Kroatien

Dienstag, den 4. November 2008

Das kroatische Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps und die kroatische Regierung ist sich mit der Opposition einig, das marode System dringend zu reformieren. Aktuell finanzieren lediglich ca. 1,5 Millionen Arbeitnehmer die Beiträge in die Krankenversicherung von insgesamt 4,5 Millionen versicherten. Das muss definitiv beendet werden, damit es nicht zu weiteren defiziten kommt.

Die Regierung und die Opposition werden in den nächsten Wochen die Reformvorhaben im Parlament beraten und neue Gesetze auf den Weg bringen.

Arbeitnehmerstatistik in Kroatien

Sonntag, den 2. November 2008

Die Arbeitstätigen ist im September nur leicht gefallen. Die Zahl der Beschäftigten fiel im September um 9.527 beschäftigt Personen, insgesamt damit 1.547.987 beschäftigte Arbeitnehmer weniger.

Im Vergleich zum August gab es einen Rückgang um 0,3%.

Damit muss nicht automatisch eine höhere Zahl von Arbeitslosen resultieren, da diese um die Zahl der pensionierten und in Selbständigkeit Befindlichen, sowie andere Faktoren bereinigt werden muss.