Die glorreiche und dramatische Geschichte Šibeniks wird in dem teils interaktiv gestalteten Stadtmuseum neben der Kathedrale des heiligen Jakob aufbereitet. Das “Venedig der Adria” lernt der Besucher in der maritimen Ausstellung kennen, in der der Aufstieg zur Seemacht und die wichtigsten nautischen Instrumente dargestellt werden. Darüber hinaus zeigt das Museum anhand von Architektur und der Erwähnung besonders prägender Baumeister und anderer wichtiger Persönlichkeiten auch die Geschichte der Stadt selbst.
Folkloristische Artefakte wie Kleidung und Haushaltsgegenstände werden genau so präsentiert wie regionale Spezialitäten aus dem kulinarischen Sektor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den von der UNESCO geschützten vier Brunnen, den “Četri bunara”, die die Bevölkerung der Stadt nicht nur mit Trinkwasser das Leben vereinfachten sondern ihr auch das Leben retteten: Im späten 15. Jahrhundert erfuhr die Bevölkerung Sibeniks von der drohenden Zerstörung ihrer Stadt durch die Türken und musste eine Befestigung errichten im Wettlauf gegen das vorrückende Heer. Zuvor – von 1446 bis 1453 – hatte hatte der legendäre Baumeister und Steinmetz Juraj Dalmatinac glücklicherweise ein Zisternensystem umgesetzt, das der Stadtbevölkerung eine unkomplizierte und zentrale Möglichkeit des Wasserschöpfens gab. Über dem fast 4,5 Millionen Liter fassenden Speicher, in dem heute das gesamte Stadtmuseum untergebracht ist, befinden sich die vier Brunnen, die noch bis weit ins zwanzigste Jahrhundert hinein genutzt wurden.
Kurz nach ihrer Erbauung ermöglichte diese es zentrale Wasserquelle, dass die Stadtmauer schneller errichtet wurde als dir Türken die Grenzen Sibeniks erreichten und verhinderte in der folgenden Belagerungszeit das qualvolle Verdursten und die Verbreitung von Krankheiten in der Stadt. Die Türken ihrerseits waren weniger gut versorgt und mussten nach einiger Zeit unverrichteter Dinge abziehen um selbst neue Verpflegung zu sichern.
Fast, als wolle man daran erinnern, ist auch eins der besten Cafes der Stadt in den kühlen Räumen des Museums untergebracht um die Heerscharen von neugierigen Besuchern zu verköstigen. Da diese aus aller Herrn Länder anreisen um mehr über die Stadt zu erfahren, die sie während ihres Urlaubs erleben, steht im Museum multilinguales Personal bereit. So können Sie aktuelle Beobachtungen diskutieren oder sich einfach viele spannende Anekdoten aus lägst vergangener Zeit erzählen lassen!
Über die Konzum-Werbung muss ich immer wieder schmunzeln. Die Werbung gibt es in zahlreichen Sprachen und lautet: “Konzum – das kroatische Wort für Supermarkt”. Das kroatische Wort für Supermarkt lautet natürlich nicht “konzum”, sondern “supermarket” oder auch “trgovina”. Konzum ist einfach ein Markenname für eine ziemlich grosse Handelskette in Kroatien, genau wie Tommy, Getro oder Mercator. Ich finde die Werbung trotzdem sympathisch
Stöbern Sie einfach ein wenig und lassen Sie die Insel Hvar auf sich wirken. Ich kann Ihnen persönlich Hvar und Jelsa als Reiseziel empfehlen! Die Insel ist wirklich ein Traum!
Unter http://www.ardmediathek.de gibt es einen Dokumentationsfilm zu Kroatien von weltreisen. Der Fokus liegt auf zahlreichen dalmatinischen Inseln. Viel Spass mit dem Film
Das 3D-Video zur Altstadt von Dubrovnik wurde mit der Software Photosynth auf Grundlage von über 150.000 Fotos, welche bei Flickr veröffentlicht wurden, erstellt. Sehr beeindruckend!
Juli und August sind die Monate in denen sich die meisten Touristen durch die Gassen der Stadt drängeln. Doch was hat es gutes gebracht, dass so viele Touristen den Weg nach Split gefunden haben?
Obwohl alle Schwarzmaler dieses Jahr als Krisenjahr prophezeit hatten, kann man im Nachhinein behaupten, dass der Splitter Tourismus durchaus den Kopf über Wasser behielt. Dafür spricht auch die erhöhte Anzahl der Nächtigungen in der Stadt, nicht nur für die zwei Hauptsaisonmonate, sondern für die ganzen ersten acht Monate. Bedenkt man, dass am Anfang des Jahres noch ein Minus von 20 Prozent zu verzeichnen war, und die Statistiken einen Rückgang der Gäste in Split verzeichneten, freut man sich zu sehen, dass sich diese in der Hauptsaison bei 10 Prozent stabilisiert hatten. Auch verweilen die Touristen mittlerweile länger als all die anderen Jahre, im Durchschnitt dreieinhalb Tage. Im August hielten sich im Durchschnitt 1138 Touristen pro Tag in Split auf.
Die steigenden Touristenzahlen führen aber zur nächsten Frage, nämlich wo sollen all diese Touristen übernachten?
Die Hotelkapazitäten sind um 25 Prozent verringert, da die Hotels “Marjan” und “Split” dieses Jahr renoviert werden. Auch wenn die Eröffnung beider Hotels zum Anfang der Saison geplant waren, ist man heute soweit, keine Spekulationen mehr zum Eröffnungstermin preiszugeben. So sind die Besucher, die Split besuchen möchten weiterhin auf die kleinen Hotels und Privatunterkünfte angewiesen. Bleibt abzuwarten wieviele Touristen nächstes Jahr die geschichtsträchtige Stadt besuchen werden und wieviele von ihnen dafür über Nacht bleiben wollen.
Unter “Fotogalerie zum Nationalpark Krka” gibt es nun zahlreiche Fotos zum Skradinski Buk, der Klosterinsel Visovac und dem Roski Slap. Der Nationalpark Krka ist auf jeden Fall immer ein Besuch wert.