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Blog zu Kroatien

Slowenien blockiert Kroatiens EU-Beitritts-Prozess

Die slowenische Regierung versucht mit taktischen Manövern den Beitrittsprozess Kroatiens zu verzögern, da sie damit den Druck auf Kroatien im Zuge des Grenzkonflikts mit dem Nachbarstaat erhöhen wollen.

Unabhängig von dem Konflikt mit dem Nachbarstaat muss Kroatien auch seine Hausaufgaben erledigen, damit Sie die Aufnahme in die Europäische Union erreicht. Hierzu müssen noch etliche Gesetze und Erlasse verabschiedet bzw. ratifiziert werden, damit die Aufnahmekriterien und die einzelnen Verhandlungskapitel mit der EU zügig abgearbeitet werden können.

Hier gibt es noch zahlreiche Defizite, aber auch kleine Erfolge auf kroatischer Seite.

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3 Reaktionen zu “Slowenien blockiert Kroatiens EU-Beitritts-Prozess”

  1. Ivana

    Ich bin Kroatin aber ich danke den Sloweniern für jede weitere Verzögerung!
    Was die Politik will interessiert uns das Volk nicht denn das Kroatische Volk will nicht der EU Beitretten!Zu viele Köche verderben den Brei!

  2. Ksenija

    Ivana ich bin auch Kroatin und lebe in Österreich doch Ich denke du lebst auch irgenndwo im Deutschsprachigen Raum. Das Volk will sehr wohl in die EU aber es sind doch die Ängste die hier mitspielen. Es wird alles vermutlich teurer wie in allen Mitgliedsländern aber auch etwas Geld kommt aus den Fonds zurück für die Wirtschaftsförderung. Es mag schon stimmen daß die kleinen nicht unbedingt viel davon haben werden vorallem dann wenn sie noch nie Kroatien verlassen haben und die fehlenden Grenzübergänge erst gar nicht auffallen. doc der Tourismus wird sich verstärken das ist sicher. Firmen werden Aufträge ohne komplizierte Verrechnung auch in der gesamten EU erledigen können. Das Wissen kroatischer Firmen ist akzeptabel sogar besser als in den neuen EU Mitgliedsländern da ja auch weltbekannt ist daß Kroatische Schulausbildung die der Britischen im standard gleichkommt. Kroatische Mediziner sowie Wissenschaftler und Ingineure sind Weltbekannt und somit wird sich in diesen Sparten ziemlich viel tun in der EU wenn wir erstmal dabei sind.

  3. Ksenija

    Wollte noch was zu Slowenien und deren Politik äussern. Slowenen sind ei Volk mit Anfängerschritten in Bezug auf deren Identität. Sie hatten bis vor einigen Jahren kein signifikantes Dasein. Ob im nationalen oder kulturellen Sinne haben sie kein eindeutiges Erbe. Dieser Zwist zwischen den beiden Staaten währt schon lange. Er entstand vorwiegend deshalb weil Kroaten eben das alles oben angeführte haben und pflegen. Das Nationalbewusstsein der Kroaten wurde von Sloweniens Politik viel zu oft kritisiert und Rechts dargestellt. Doch unter Rechts verstehe Ich etwas anderes z.b Extremismus der sich auf Gewalt beruft und diese in der Gesetzgebung verankert. Nationalbewusstsein ist dagegen ganz was positives und bewahrt grundsätzlich ein Volk vor dem Aussterben und Massenvertreibungen. In solchen Situationen kommt in jedem Fall ein Desaster der immer in Gewalt mündet. Kriege und Terrosrismus gegen vermeintliche Feinbilder sind die Folge. Dieses Eklat zwischen zwei Nachbarstaaten ist gefährlich und das Potential zur Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung wird von der Politik massiv unterschätzt. Das aufspielen in den Medien und die tägliche Präsenz ebensolcher Nachrichten reanimiert das Volk beigelegte Streitthemen wieder aufzufrischen nur um Wahlkampagnen und Versprechungen zu präsentieren. Slowenen sind zumeist gar nicht daran interressiert diesem Eklat beizuwohnen nur die Betroffenen in den Streitregionen reden darüber. Ich kann nur sagen daß die EU vielzuwenig unternimmt gegen die slowenische Politik die es zuweit treibt. Kroaten werden nicht lange um die Genugtuung warten ohne daß hier richtig sanktioniert wird.

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