Vignettenpflicht in Slowenien
Die Einführung der Vignettenpflicht in Slowenien hat sehr viele Transitreisende und Slowenien Urlauber verärgert. Nach einem Artikel des ADAC hat sich durch diese Entscheidung der slowenischen Regierung die Durchfahrt um 350% verteuert. Das ist für viele Autofahrer und Reisende nicht akzeptabel, da bereits die Benzinpreise und auch die Lebenshaltungskosten drastisch gestiegen sind.
Hintergrund des Wechsels vom Mautsystem zur Vignettenpflicht sind Wahltaktische Überlegungen der slowenischen Regierung, die dadurch den Bürgern eine deutliche Entlastung der Belastung aus der Nutzung der Autobahnen gewährt haben. Mit diesem Wahlgeschenk reduzieren sich die Ausgaben der Bürger um ein Vielfaches, bereits ab der 5.Benützung der Autobahn von Ljubljana bis Koper rentiert sich für den Bürger die Vignette.
Die Zeche zahlen in diesem Fall die Transitreisenden, da diese nur die Möglichkeit zum Kauf einer Halbjahres-Vignette hat. Diese kann der Nutzer der Autobahn und einiger Staatsstraßen an der Grenze und allen Tankstellen Sloweniens erwerben. In Österreich und Kroatien kann diese ebenfalls erworben werden.
Autofahrer die nach Wegen suchen, die Vignettenpflicht zu umgehen, können sich mit nachfolgendem Link über alternative Strecken informieren.
Wie komme ich ohne Vignette nach Slowenien
Ähnliche News zu "Vignettenpflicht in Slowenien"
Kroatien fordert Slowenien zum Ende der EU-Blockade aufFrankreich bemüht sich um Beschleunigung der Beitrittsgespäche
Autokolonnen an den Grenzübergängen zwischen Slowenien und Kroatien

















Am 20. Juli 2008 um 22:27 Uhr
Ich bin für meinen Urlaub in den vergangenen Wochen die Strecke Mureck/Lenart/Ptuj(beide Richtungen) gefahren.
1. Straße: weder eng noch gefährlich
2. gleich nach dem Grenzübergang gibt’s eine Steigung mit 12% (vielleicht interessant für Wohnwagen/Bootsbesitzer)
3. lt. meinen Aufzeichnungen aus den Vorjahren, geringer Umweg
4. Zeitverlust: vernachlässigbar! und wenn es wie bei meiner Rückreise passiert bei der Schnellstraße bei Maribor wegen eines Unfalls Verzögerungen gibt, vielleicht sogar ein Zeitgewinn
5. Wenn man sich den Weg Richtung Süden in Ptuj merkt, ist die Rückfahrt überhaupt kein Problem; die Slowenen haben – verständlicherweise – erst in Lenart das erste “Austrija”-Schild aufgestellt. Richtung Süden findet man den Weg o h n e Probleme.
Ich verstehe daher nicht (auch vom ÖAMTC) verbreiteten Halb,- und Unwahrheiten über diese Strecke.
Tatsache ist, dass man sich nicht nur EUR 35,- spart (ein Abendessen im Urlaub) sondern in Ptuj auf dem Rückweg tanken kann, ohne dass man lange warten muss (wie bei allen Tankstellen auf der Strecke via Maribor; damit hat man den Großteil des Zeitverlustes auch wieder “aufgeholt”; by the way: Freitag diese Woche: Diesel: EUR 1,311/Liter !!!).
Ich kann daher allen nur raten, für den Weg Graz –> Zagreb den kleinen Umweg via Mureck / Lenart / Ptuj in Kauf zu nehmen!!
Am 14. August 2008 um 09:54 Uhr
Was ist mit der Strecke Bad Radkersburg-Murska Sobota-Lendava- hat die schon mal jemand ausprobiert?